Osnabrück  VfL Osnabrück: Nur zwei Clubs haben mehr Aufstiegserfahrung im Kader

Malte Artmeier
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Von Malte Artmeier
| 09.03.2026 13:48 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Auf dem Weg zum Aufstieg? Erfahrung in diesem Metier haben die Profis des VfL Osnabrück jedenfalls. Foto: imago/Sascha Janne
Auf dem Weg zum Aufstieg? Erfahrung in diesem Metier haben die Profis des VfL Osnabrück jedenfalls. Foto: imago/Sascha Janne
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Acht Mannschaften kämpfen in der 3. Fußball-Liga um den Sprung in die 2. Bundesliga. In Sachen Aufstiegserfahrung liegen zwei Clubs weit vorne - der VfL Osnabrück muss sich aber nicht verstecken. Drei Profis haben sogar bereits mit den Lila-Weißen einen Aufstieg geschafft.

An der Spitze der 3. Fußball-Liga tobt ein Achtkampf um den Aufstieg. Vom Tabellenführer VfL Osnabrück bis zum Achten SV Wehen Wiesbaden sind es acht Zähler Abstand bei noch zehn ausstehenden Partien. Ein wesentlicher Faktor in der entscheidenden Saisonphase kann die Erfahrung sein: Wer die Drucksituation im Aufstiegskampf kennt, kann damit eventuell besser umgehen.

Die Lila-Weißen liegen in diesem Vergleich relativ weit vorne: Nur zwei Mannschaften der Top Acht haben mehr Spieler, die im Profibereich bereits aufgestiegen sind, im Kader. Dabei haben sie aber auch einen entscheidenden Vorteil.

Denn sowohl bei Energie Cottbus (2024) als auch beim MSV Duisburg (2025) liegen die letzten Aufstiege in die 3. Liga noch nicht so weit zurück. Beide Mannschaften haben deshalb ziemlich viele Profis mit Aufstiegserfahrung im Kader. Die Zebras sind Spitzenreiter in dieser Disziplin: 20 Akteure sind bereits einmal aufgestiegen, 15 davon im letzten Jahr mit dem MSV als Meister der Regionalliga West. Bei Energie sind es 18 und der Anteil der mit Cottbus aufgestiegenen Profis etwas geringer: Elf Spieler schafften den Sprung vom Regionalliga-Aufstieg 2024 in den heutigen Kader.

In der Rangliste der Aufstiegskandidaten folgt neben Hansa Rostock der VfL: Beide Clubs haben 14 Spieler mit Aufstiegserfahrung im Kader. Bei den Osnabrückern sind es Torwart Lukas Jonsson, Jannik Müller, Robin Fabinski, Kevin Schumacher, Patrick Kammerbauer, Bjarke Jacobsen, Bryan Henning, Julian Kania, Robin Meißner, Kai Pröger und Luc Ihorst, die mit anderen Clubs einen Aufstieg schafften.

Drei Profis haben es sogar bereits mit dem VfL geschafft: Niklas Wiemann und Robert Tesche (dazu 2021 mit Bochum in die Bundesliga) beim 90+6-Drama am 27. Mai 2023 sowie Bashkim Ajdini in der Meistersaison 2018/19. Würden sie mit dem VfL in dieser Saison erneut aufsteigen, würden sie die aktuell elf Namen lange Liste der Profis mit zwei Osnabrücker Aufstiegen verlängern.

Zwei andere Konkurrenten haben ähnlich viel Aufstiegserfahrung im Kader: Beim SV Wehen Wiesbaden haben es bislang 13 Profis geschafft, bei 1860 München sind es zwölf. Deutlich weniger können nur Rot-Weiss Essen und der SC Verl aufbieten: RWE hat neun Profis im Kader, die einen Aufstieg auf der Visitenkarte haben, bei den Ostwestfalen sind es dagegen nur fünf.

Ob Erfahrung am Ende des Aufstiegsrennens den Ausschlag gibt, ist natürlich offen. Schaden kann sie allerdings eher nicht - weder auf dem Feld, noch auf der Party im Nachgang.

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