Osnabrück  Vier Heimspiele vor Schluss: VfL Osnabrück steuert auf Drittliga-Zuschauerrekord zu

Malte Artmeier
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Von Malte Artmeier
| 17.03.2026 06:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Noch nie spielten Drittliga-Fußballer des VfL Osnabrück vor so vielen Heimzuschauern wie in dieser Saison. Foto: Michael Titgemeyer
Noch nie spielten Drittliga-Fußballer des VfL Osnabrück vor so vielen Heimzuschauern wie in dieser Saison. Foto: Michael Titgemeyer
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In der laufenden Saison kommen bislang so viele Zuschauer zu den Drittliga-Heimspielen des VfL Osnabrück wie nie zuvor. Der Verein könnte seine Bestmarke knacken, allerdings werden die vier ausstehenden Gästeclubs dabei nur bedingt helfen.

Der VfL Osnabrück ist als Tabellenführer der 3. Fußball-Liga nicht nur sportlich glänzend unterwegs. Die Lila-Weißen steuern in dieser Saison auch auf einen neuen Zuschauerrekord in ihrer Drittliga-Historie zu. 14.874 Besucher kamen bislang im Schnitt zu den 15 Heimspielen an der Bremer Brücke. Fünfmal war das Stadion mit 15.741 Fans restlos ausverkauft.

Die bisherige Bestmarke stammt, trotz der sportlich im ersten Halbjahr katastrophalen Leistung, aus der vergangenen Saison. 2024/25 kamen trotz des langen Abstiegskampfes im Schnitt 14.651 Zuschauer zu den VfL-Heimspielen. Diese Zahl dürfte in dieser Spielzeit überboten werden, vor allem wenn es für die Osnabrücker um den Aufstieg in die 2. Bundesliga geht. Allerdings steht in den verbleibenden vier Heimauftritten nur noch Aufstiegskonkurrent Energie Cottbus (12. April, 13.30 Uhr) als Gegner auf dem Programm, der den Gästeblock mutmaßlich gänzlich füllen wird. Außerdem kommen noch Schweinfurt 05 (4. April, 14 Uhr), der SC Verl (25. April, noch nicht terminiert) und der SSV Ulm (9. Mai, noch nicht terminiert) nach Osnabrück - drei Vereine, die aller Voraussicht nach nicht alle der rund 1400 Gästetickets abnehmen.

Ob es also tatsächlich zum Rekord kommt, hängt maßgeblich vom VfL-Anhang ab, der den Heimbereich der Bremer Brücke dafür bestenfalls an allen vier Spieltagen voll ausfüllen muss. Etwa 14.300 Tickets kann der VfL pro Spiel an seine eigenen Fans verkaufen - und erreichte die Vollauslastung bislang bei circa der Hälfte der 15 Heimspiele.

Generell steht der VfL mit einer Gesamtauslastung von rund 94,5 Prozent im Ligavergleich sehr gut da. Nur 1860 München (100 Prozent) liegt in diesem Bereich über den Lila-Weißen. Was den Zuschauerschnitt angeht, ist der VfL in der 3. Liga Sechster hinter Hansa Rostock (24.546), Alemannia Aachen (21.992), dem MSV Duisburg (21.391), Rot-Weiss Essen (17.007) und eben die Münchener Löwen (15.000) liegen vor den Osnabrückern, die allerdings in der viel wichtigeren Tabelle ganz oben stehen.

Übrigens: Mit seinem aktuellen Zuschauerschnitt lässt der VfL in der laufenden Saison auch fünf Zweitligisten hinter sich. Während die Stadien in Elversberg und Münster momentan ausgebaut werden und deshalb auch eine geringere Kapazität vorweisen, kommen nach Fürth, Kiel und Paderborn weniger Zuschauer als an die Bremer Brücke.

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