Osnabrück  Osnabrücker Start-up novadocs für digitale Herzgesundheit

Karin C. Punghorst
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Von Karin C. Punghorst
| 21.03.2026 13:23 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Christian Flottmann (links) und Stephan Garl haben das Start-up novadocs gegründet und werden vom Osnabrück Healthcare Accelerator gefördert. Unternehmerischer Schwerpunkt der Jungunternehmer ist die digitale Prävention. Foto: novadocs
Christian Flottmann (links) und Stephan Garl haben das Start-up novadocs gegründet und werden vom Osnabrück Healthcare Accelerator gefördert. Unternehmerischer Schwerpunkt der Jungunternehmer ist die digitale Prävention. Foto: novadocs
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Das Osnabrücker Start-up novadocs schließt die Lücke zwischen Smartwatch-EKG und Facharzt. Eine App behält das Herz im Blick und liefert Aufzeichnungen für die kardiologische Untersuchung beim Arzt. Die Gründer im Steckbrief.

Stadt und Landkreis Osnabrück sowie das Emsland haben es auf die bundesweite Start-up-Landkarte geschafft. Doch was sind das für Firmen, die es in eines der vielen Accelerator-Programme der Osnabrücker Start-up-Zentren Seedhouse, Osnabrück Healthcare Accelerator und Co. zieht? Oder die, die Hasestadt so für sich als Standort entdecken? In einer losen Serie stellen Start-ups sich per Steckbrief vor.

Frage: Firmenname:

Antwort: novadocs

Frage: Gründungsjahr:

Antwort: 2022

Frage: Gründer:

Antwort: Christian Flottmann, Stephan Garl

Frage: Diese drei Dinge machen uns besonders:

Frage: Das Konzept:

Antwort: Herzrhythmusstörungen bleiben oft unerkannt. Moderne Smartwatches können durch Lichtsensortechnik und EKG-Funktion aber zur Erkennung beitragen. Mit unserer smartcor-App kann ein Smartwatch-EKG einfach und sicher zur kardiologischen Bewertung eingereicht werden.

Frage: Wer das Produkt braucht:

Antwort: Patienten, Ärztinnen und Ärzte sowie medizinische Einrichtungen, die von strukturierter digitaler Nachsorge und klaren, verständlichen medizinischen Prozessen profitieren.

Frage: Die Idee ist uns gekommen, als …

Antwort: … wir im medizinischen Alltag gesehen haben, wie viel Potenzial durch fehlende digitale Strukturen, Medienbrüche und unklare Nachsorge verschenkt wird.

Frage: Der wichtigste Meilenstein war:

Antwort: Der erfolgreiche Start der ersten produktiven Anwendung und das positive Feedback aus der ärztlichen Praxis.

Frage: Wir wären fast gescheitert, als …

Antwort: … klar wurde, wie komplex regulatorische Anforderungen und Produktentwicklung im Gesundheitswesen wirklich sind – und wie wichtig Fokus und Durchhaltevermögen.

Frage: Kickertisch oder Sofa, was darf im Büro nicht fehlen?

Antwort: Definitiv ein Sofa – gute Ideen entstehen eher im Gespräch als im Wettkampf.

Frage: Osnabrück ist der richtige Ort für uns, weil …

Antwort: … hier kurze Wege, ein starkes Netzwerk und eine bodenständige Mentalität aufeinandertreffen – ideal für nachhaltiges Wachstum statt Start-up-Hype.

Frage: Diese Tipps würden wir anderen Gründern geben:

Antwort: Früh mit echten Nutzern sprechen, Probleme sauber verstehen und lieber langsam richtig als schnell falsch wachsen.

Frage: Dieses Klischee über die Start-up-Szene stimmt wirklich:

Antwort: Nicht jede gute Idee ist automatisch ein gutes Geschäftsmodell.

Frage: Diese Fehler sollte man auf keinen Fall machen:

Antwort: Zu früh zu viel wollen, Feedback ignorieren und regulatorische Themen unterschätzen.

Frage: Nach fünf Jahren verkaufen oder weitermachen?

Antwort: Weitermachen – mit dem Ziel, etwas Dauerhaftes im Gesundheitswesen zu verändern.

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