Leer Die Hilfe ist angekommen

| 07.04.2026 12:47 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Ein Gruß an die Unterstützer in Ostfriesland: Ninel Tsybulko (von links), Oksana Nikolaevna (3. Lyzeum Mykolajiw) und Michael Kröger (Direkthilfe) beim Abladen des Notstromaggregats, das die Stadt Mykolajiw erreicht hat. Foto: privat
Ein Gruß an die Unterstützer in Ostfriesland: Ninel Tsybulko (von links), Oksana Nikolaevna (3. Lyzeum Mykolajiw) und Michael Kröger (Direkthilfe) beim Abladen des Notstromaggregats, das die Stadt Mykolajiw erreicht hat. Foto: privat
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Eine Leeraner Initiative lieferte ein Notstromaggregat in die Ukraine. Es ist für eine Schule in Mykolajiw bestimmt. Nicht zum erstenmal ging eine Hilfslieferung dorthin.

Leer - Der Barßeler Michael Kröger, Gründer der Ukraine-Direkthilfe mit dem Hauptsitz in Ostrhauderfehn, hat eine lange Fahrt hinter sich. Von Kiew aus ist er in zehn Stunden mit dem Lastwagen nach Mykolajiw, einer Stadt in der Südukraine, gefahren. Mit an Bord: ein leistungsstarker 80-KW-Generator für das 3. Lyzeum der Stadt.

Es ist das dritte Notstromaggregat aus Leer, das die Initiative „Leer hilft Mykolajiw“ finanziert hat. Und dank der zuverlässigen Zusammenarbeit mit Michael Kröger ist es heil in der Kriegsregion angekommen.

Zubereitung von Mahlzeiten möglich

Der Generator soll helfen, den ununterbrochenen Unterricht und die Zubereitung warmer Mahlzeiten für mehrere hundert Schüler in der immer wieder angegriffenen Stadt zu gewährleisten, teilt Pastor i.R. Martin Heimbucher von der Leeraner Hilfsorganisation mit. Neben dem Aggregat finanzierte und lieferte die Initiative eine solargetriebene Powerstation für das Büro der dortigen Hilfsorganisation „Misto Sily“.

In Mykolajiw ist man dankbar für die Unterstützung aus Ostfriesland. „Dank der Hilfe können Hunderte von Schülerinnen und Schülern trotz aller Schwierigkeiten bei der Energieversorgung in warmen und hellen Räumen lernen“, sagt Ninel Tsibulko von „Misto Sily“ und fügt hinzu: „Die Solidarität und Zuverlässigkeit ermutigen uns.“

„Leer hilft Mykolajiw“ hat nach eigenen Angaben in eineinhalb Jahren Hilfsgüter im Wert von mehr als 50.000 Euro in die Ukraine gebracht. Damit wurden pädagogische Einrichtungen in der Stadt befähigt, ihren Betrieb aufrechtzuerhalten.

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