Krieg in Nahost Trump: 50-Prozent-Zölle für Irans Waffenlieferanten

dpa
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Von dpa
| 08.04.2026 00:46 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Trump droht mit Strafzöllen und kündigt eine Annäherung an (Archivbild). Foto: Julia Demaree Nikhinson
Trump droht mit Strafzöllen und kündigt eine Annäherung an (Archivbild). Foto: Julia Demaree Nikhinson
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Kurz nach dem vereinbarten Waffenstillstand richtet der US-Präsident eine Drohung an Länder, die den Iran mit Waffen beliefern. Außerdem kündigt er eine Zusammenarbeit mit Teheran an.

US-Präsident Donald Trump droht Ländern, die den Iran mit Waffen beliefern, mit Strafzöllen von 50 Prozent. Ein entsprechender Zollsatz solle mit sofortiger Wirkung auf alle Waren gelten, die in die USA verkauft würden, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Das gelte ab sofort und ohne Ausnahme.

„Keine Urananreicherung“

Zudem kündigte Trump einen vollständigen Stopp der Urananreicherung im Iran an. „Es wird keine Urananreicherung geben“, schrieb er auf der Plattform. Die USA wollten gemeinsam mit Teheran nukleare Rückstände beseitigen; man werde „den gesamten tief vergrabenen nuklearen „Staub“ ausgraben und entfernen“, so Trump. Dieser stünde unter strenger Satellitenüberwachung, seit dem Angriff sei „nichts angerührt“. 

Trump spricht vom politischen Wandel

Er behauptete, dass das Land einen „sehr produktiven Regimewechsel“ durchlaufen habe. Zugleich stellte er eine Annäherung Washingtons und Teherans in Aussicht. Die USA werden „eng mit dem Iran zusammenarbeiten“ und über eine Lockerung von Zöllen und Sanktionen sprechen. 

„Viele der 15 Punkte wurden bereits vereinbart“, schreib Trump auf Truth Social. Unklar blieb zunächst, worauf sich diese Punkte beziehen. Der Iran hatte zuvor einen eigenen Zehn-Punkte-Plan für ein mögliches Abkommen vorgelegt, während aus Washington Forderungen nach weitergehenden Zugeständnissen bekannt waren.

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