Iran-Krieg Islamabad bereitet Boden für heikle Friedensrunde

dpa
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Von dpa
| 11.04.2026 02:57 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
In Pakistans Hauptstadt Islamabad sollen die USA und der Iran über eine dauerhafte Friedenslösung sprechen. Foto: Wang Shen/XinHua/dpa
In Pakistans Hauptstadt Islamabad sollen die USA und der Iran über eine dauerhafte Friedenslösung sprechen. Foto: Wang Shen/XinHua/dpa
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Pakistans Premier Sharif vermittelt zwischen dem Iran und den USA. Gelingt ein direkter Dialog in Islamabad, um eine dauerhafte Friedenslösung zu finden?

Vor möglichen Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat Pakistans Premierminister und Vermittler Shehbaz Sharif getrennte Vorgespräche mit beiden Delegationen geführt. Nach Angaben der pakistanischen Regierung traf er US‑Vizepräsident JD Vance sowie den iranischen Parlamentspräsidenten Muhammad Bagher Ghalibaf.

Der genaue Ablauf der Gespräche ist weiterhin nicht offiziell. Nach Informationen des arabischen Fernsehsenders Al Jazeera bemüht sich Sharif um direkte Gespräche beider Seiten unter pakistanischer Beteiligung. Bei indirekten Gesprächen würden beide Delegationen in unterschiedlichen Räumen sitzen und Vermittler Nachrichten überbringen. 

Der iranische Staatssender Irib berichtete, dass die Gespräche zwischen den Iranern und der US-Seite – sofern sie tatsächlich starten – für den Nachmittag Ortszeit geplant seien. Islamabad liegt drei Stunden vor Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ). Iranischen Quellen zufolge sollen die Verhandlungen nur einen Tag dauern.

Irans Außenminister: völliges Misstrauen

Der iranische Staatssender Irib zitierte außerdem Außenminister, Abbas Araghtschi. Er erklärte, man gehe mit „völligem Misstrauen“ in die Gespräche und werde mit aller Kraft dafür kämpfen, die Interessen und Rechte der iranischen Nation zu sichern. Der Staatssender bezog sich dabei auf ein Telefongespräch Araghtschis mit dem deutschen Außenminister Johann Wadephul (CDU) am Donnerstag.

Nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg geht es in den Verhandlungen um die Suche nach einer dauerhaften Friedenslösung. Zu den Konfliktpunkten zählt der Status der Straße von Hormus, die für den globalen Energiehandel von zentraler Bedeutung ist.

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