Rust  Stefan Mross in der Krise? Margot Hellwig findet deutliche Worte nach dem Show-Aus

Lamis Amara
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Von Lamis Amara
| 24.04.2026 18:46 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Margot Hellwig und Stefan Mross verbindet eine enge Freundschaft. Foto: dpa/Patrick Seeger
Margot Hellwig und Stefan Mross verbindet eine enge Freundschaft. Foto: dpa/Patrick Seeger
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Klare Worte von Margot Hellwig: Die Schlagersängerin kritisiert das Ende von „Immer wieder sonntags“ scharf. Sie sieht nicht nur Stefan Mross’ Existenz bedroht, sondern warnt vor einem schwindenden Platz für Schlager im Fernsehen.

Das langjährige ARD-Format „Immer wieder sonntags“ steht vor dem Aus. Wie der Südwestrundfunk (SWR) bekannt gab, wird die diesjährige Staffel der Sendung die letzte sein. Begründet wird die Entscheidung des Senders mit finanziellen Erwägungen.

Für den Moderator Stefan Mross, der das Programm seit 2005 durchgehend präsentiert hat, bedeutet die Einstellung den Wegfall einer zentralen beruflichen Plattform, da er gegenwärtig keine weiteren Fernsehformate moderiert.

Diese Nachricht löste entsprechend Reaktionen aus dem Umfeld des Künstlers aus. Margot Hellwig, eine langjährige Weggefährtin von Mross, kritisierte die Entscheidung des Senders deutlich. Gegenüber der „Abendzeitung“ erklärte sie, dass das Aus der Sendung über den rein inhaltlichen Aspekt hinausgehe, da es die Existenzgrundlage von Stefan Mross unmittelbar betreffe.

Zudem äußerte sie generelle Bedenken bezüglich der aktuellen Fernsehlandschaft im Bereich der Volksmusik und des Schlagers. Ihrer Ansicht nach gebe es ein Defizit an Formaten, in denen sich Künstler präsentieren könnten, was insbesondere den Nachwuchs vor erhebliche Herausforderungen beim Aufbau ihrer Karriere stelle.

Die Verbindung zwischen Hellwig und Mross reicht weit zurück. Beide begegneten sich seit den 1990er-Jahren regelmäßig bei Volksmusik-Galas, Tourneen und TV-Auftritten; Hellwig war auch selbst mehrfach Gast in Mross’ Sendung, zuletzt im Jahr 2014.

Ein eigenes Comeback schließt die Sängerin hingegen aus. Seit dem Tod ihres Ehemannes Arthur im Jahr 2016, mit dem sie 55 Jahre verheiratet war, habe sie die Freude am Gesang verloren und sich bereits 2015 offiziell von der Bühne verabschiedet.

Stefan Mross selbst konzentriert sich unterdessen auf den Abschluss des Formats. Im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“ äußerte er sich verhalten zur Entscheidung des Senders, betonte jedoch die ungebrochene Vorfreude auf die verbleibenden 13 Sendungen.

Obwohl er anmerkte, sich inhaltlich nicht äußern zu dürfen, unterstrich Mross den anhaltenden Erfolg der Sendung und versprach eine hochkarätige letzte Staffel. Die finale Saison von „Immer wieder sonntags“ beginnt planmäßig am 31. Mai.

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