Heiligenhafen  Tödlicher Unfall am Maifeiertag: Van und Wohnmobil krachen frontal ineinander

Arne Jappe
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Von Arne Jappe
| 02.05.2026 14:41 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Am Maifeiertag hat sich auf der Bundesstraße 207 zwischen Heiligenhafen und Großenbrode ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Foto: Arne Jappe
Am Maifeiertag hat sich auf der Bundesstraße 207 zwischen Heiligenhafen und Großenbrode ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Foto: Arne Jappe
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Auf einer Bundesstraße in Schleswig-Holstein kam es am 1. Mai zu einem schweren Unfall. Ein Mensch kam noch am Unfallort ums Leben, zwei weitere wurden leicht verletzt.

Der Fahrer eines VW Multivan mit Hamburger Kennzeichen hatte keine Überlebenschance. Durch den Frontalzusammenstoß mit einem schwedischen Wohnmobil wurde sein Fahrzeug so stark deformiert, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Der Fahrer und die Beifahrerin des Wohnmobils erlitten leichte Verletzungen, ein mitreisender Hund blieb unverletzt.

Beide Fahrzeuge wurden massiv beschädigt. Die Bundesstraße 207 war mehrere Stunden voll gesperrt; Einsatzkräfte und Augenzeugen wurden von Notfallseelsorgern betreut. Zu der Unfallursache liegen bislang keine Erkenntnisse vor.

Der Fahrer des VW Multivan war laut Feuerwehr massiv in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung und einer Crashrettung durch die Einsatzkräfte verstarb der Mann noch an der Unfallstelle.

„Crashrettungen werden immer dann eingeleitet, wenn der Mensch lebensgefährliche Verletzungen durch einen Unfall erlitten hat“, sagte Einsatzleiter Markus Ott von der Feuerwehr Großenbrode.

Die beiden Insassen des schwedischen Wohnmobils sowie ihr Hund wurden durch die Wucht des Aufpralls in die Leitplanke geschleudert. Das Paar konnte sich selbst befreien und wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht, um den Hund kümmerten sich Feuerwehr und Rettungsdienst. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 12 war im Einsatz.

Die Polizei forderte einen Gutachter an, um den Unfallhergang detailliert zu rekonstruieren. Augenzeugen hatten zuvor angegeben, den VW Multivan auf der Gegenfahrbahn gesehen zu haben. Ob dies tatsächlich zum folgenschweren Zusammenstoß führte, soll nun die Auswertung der Spuren klären. Die Bundesstraße 207 blieb mehrere Stunden voll gesperrt, der Verkehr wurde über Großenbrode und Heiligenhafen umgeleitet. 

Nach der Erstversorgung der Verletzten stellten die Einsatzkräfte am Wohnmobil einen Gasaustritt fest. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt, da unklar war, wie viel Gas ausströmte. Durch den günstigen Wind zog das Gas auf ein angrenzendes Feld ab. „Wir können die Gasflasche nicht bergen, weil das Fahrzeug nicht ausreichend gesichert werden kann“, erklärte Einsatzleiter Markus Ott.

Im weiteren Verlauf ließ Ott Notfallseelsorger alarmieren. „Bei dieser Art von schweren Unfällen machen wir das routinemäßig, damit niemand diese Bilder mit nach Hause nehmen muss“, so Ott. Die Einsatzkräfte wurden anschließend im Gerätehaus der Feuerwehr Großenbrode betreut.

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