DFB-Pokal Eberl antwortet Hoeneß: Mache weiter, „wenn man das möchte“

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Von dpa
| 23.05.2026 23:41 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Max Eberl (r) verfolgt das Pokalfinale auf der Tribüne. Links hinter ihm Ehrenpräsident Uli Hoeneß. Foto: Michael Kappeler/dpa
Max Eberl (r) verfolgt das Pokalfinale auf der Tribüne. Links hinter ihm Ehrenpräsident Uli Hoeneß. Foto: Michael Kappeler/dpa
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Am Tag des Pokalsiegs äußert Bayern-Patron Hoeneß „Zweifel“ an Max Eberl, dessen Vertrag 2027 endet. Der Sportvorstand reagiert deutlich nach dem Finalsieg gegen Stuttgart.

Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl hat irritiert, aber auch mit deutlichen Worten auf die Äußerungen von Ehrenpräsident Uli Hoeneß an seinem Wirken beim deutschen Fußball-Meister und DFB-Pokalsieger reagiert. „Ich bin bereit, weiterzumachen - wenn man das möchte“, sagte der 52 Jahre alte Eberl, dessen Vertrag Mitte 2027 ausläuft. Eine Verlängerung ist offen. 

Hoeneß hatte vor dem 3:0 der Bayern im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart die Arbeit von Eberl zwar auch gelobt, sich bei der Zukunftsfrage aber nicht festgelegt. Der Bayern-Patron und Aufsichtsrat sprach viel mehr von einer Tendenz „60 zu 40 für eine Verlängerung“. Er fügte in einem „Spiegel“-Spitzengespräch aber auch hinzu: „Da sind noch Zweifel.“ 

„Die Zweifel, die sind da scheinbar“

Der Aufsichtsrat um Präsident Herbert Hainer, Hoeneß oder auch den früheren Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge entscheidet über Verträge mit den Vorständen. „Die Zweifel, die sind da scheinbar“, bemerkte Eberl. Der Aufsichtsrat habe die Möglichkeit, diese zu äußern. 

Nach der Sommerpause dürfte es spannend werden rund um die Zukunft von Eberl. Was macht er, wenn es nicht zu einer Verlängerung kommen sollte. Wirft er dann hin? „Ich muss mit Szenarien leben, die mir auferlegt werden. Mein Leben wird weitergehen. Ich bin da, um meine Arbeit zu machen.“

Für Hoeneß ist Eberl „ein Manager, der hier einen großen Anteil an unserem Erfolg dieser Saison hat“. Über eine mögliche Verlängerung kann frühestens ab dem 1. Juli verhandelt werden, weil Verträge mit Vorständen erst ein Jahr vor dem Auslaufen verlängert werden können. Auch der Vertrag von Vorstandschef Jan-Christian Dreesen läuft Mitte 2027 aus.

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