Krummhörn

Die Krummhörner Museen sind gefragt

Fritz Harders
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Von Fritz Harders
| 02.03.2011 14:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
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Die Gemeinde zählte im vergangenen Jahr mehr als 7600 Besucher in den drei Häusern. Sie sind unverzichtbarer Bestandteil der Kultur- und Kunstgemeinde, wie der Bürgermeister sagte. Im Pewsumer Rathaus spricht man von einer "ganz erfreulichen Entwicklung".

Krummhörn - 7631 zahlende Besucher haben die drei Krummhörner Museen im vergangenen Jahr gezählt. Sie sind damit unverzichtbarer Bestandteil der Kultur- und Kunstgemeinde, als die sich die Krummhörn versteht.



Den Zulauf deutlich steigern konnte das Landwirtschaftsmuseum in Campen, dessen konzeptionelle Umstellung sich bewährt hat, so Bürgermeister Johann Saathoff. Allein das Landwirtschaftsmuseum zählte 5120 Besucher.



In den Jahren davor lagen die Zahlen in der Größenordnung 2000 plus. Mit der Umstellung sei "Leben in das Museum eingezogen", wie Gemeindepressesprecher Frank Baumann es formulierte. Die Ländliche Akademie Krummhörn (LAK), die Schulen und die Bevölkerung seien heute eingebunden. Im Pewsumer Rathaus spricht man von einer "ganz erfreulichen Entwicklung" in Campen.



Der Bürgermeister spricht von ihm als "wunderbare Einrichtung"



Das Mühlenmuseum in Pewsum hat zwar schon Jahre mit höheren Besucherzahlen erlebt, aber auch einige mit deutlich schwächeren. 952 Gäste wurden vom Heimatverein 2010 gezählt, der das Mühlenmuseum betreut. Der Bürgermeister spricht von ihm als "wunderbare Einrichtung" und lobt zugleich den aktiven Heimatverein, mit dem die Zusammenarbeit auf "Zuruf" funktioniert.



Weil das Pewsumer Mühlenmuseum zwar in einer Mühle untergebracht ist aber keineswegs nur alte Mühlentechnik, sondern vor allem altes Handwerk präsentiert, hat es sich in "Handwerksmuseum in der Mühle" umbenannt.



Das Burgmuseum in Pewsum, das ebenfalls vom Heimatverein betrieben wird, bleibt ein weiteres beliebtes Ausflugsziel in der Gemeinde. 1559 Besucher wurden im vergangenen Jahr gezählt. Das sind nicht so viele wie beispielsweise 2007, als man 3200 Gäste hatte. Dennoch liegen die Zahlen über dem langjährigen Mittel. Der Heimatverein hofft, dass die Burg weiter an Attraktivität zulegt, wenn sie im Zusammenhang mit der anstehenden Dorferneuerung in Pewsum aufgewertet wird.



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