Rhauderfehn/Ostrhauderfehn

Ivorer randalierte in drei Fehntjer Kirchen

Von Marion Janßen
 | 12.01.2020 18:44 Uhr  | 5 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Artikel teilen:

Ein 33-Jähriger hat Gottesdienstbesucher am Sonntagmorgen in Schrecken versetzt. Zuerste brüllte der Mann in zwei Rhauderfehner Kirchen herum, dann radelte er weiter zur Petruskirche nach Ostrhauderfehn. Laut Polizei war es keine politisch motivierte Tat.

Rhauderfehn/Ostrhauderfehn - Ein 33-Jähriger aus Rhauderfehn mit ivorischer Staatsangehörigkeit hat am Sonntag in drei Kirchen in Rhauderfehn und Ostrhauderfehn randaliert und die Gottesdienstbesucher in Schrecken versetzt. Die Polizei spricht in einer Pressemitteilung von einer „Bedrohungshandlung“, die einen Polizeieinsatz auslöste und Beamte des Staatsschutzes der Polizei auf den Plan rief. Der Mann ist möglicherweise geistig verwirrt. Er wurde festgenommen und in eine Fachklinik gebracht.

Gegen 9.55 Uhr am Sonntagmorgen hatte die die Polizei die Mitteilung erhalten, dass ein Mann in der Hoffnungskirche in Rhauderfehn in der Straße Untenende den Gottesdienst durch lautes Geschrei gestört haben soll.

Der 33-Jährige bedrohte die Besucher verbal

Der Mann hatte die Kirche danach verlassen und sich per Rad zum Gottesdienst in der Katholische Kirche in der Kirchstraße in Rhauderfehn auf den Weg gemacht. Auch dort störte er mit lautem Geschrei den Gottesdienst. Unter anderen habe er „Allahu Akbar“ gerufen, so die Polizei.

Sein drittes Ziel war danach die Petruskirche in der Kirchstraße in Ostrhauderfehn. Auch dort störte er den Gottesdienst. „Nach derzeitigen Informationen bedrohte der 33-jährige Ivorer verbal die Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes. Einige von ihnen verließen daraufhin fluchtartig den Gottesdienst“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei und der Staatsanwaltschaft Aurich. Beim GA hat sich ein Fehntjer gemeldet, dessen Kind an dem Gottesdienst teilgenommen hatte. Der Junge habe wirklich Angst gehabt, andere Eltern hätten das gleiche von ihren Kindern gehört, man sei sehr erschrocken über den Vorfall.

Der Mann wurde in eine Fachklinik gebracht

Nachdem die Besucher aus der Kirche gelaufen waren, verließ auch der 33-Jährige das Gotteshaus. „Die Polizei, die zu diesem Zeitpunkt bereits nach der Person fahndete, konnte ihn gegen 11.20 Uhr an der Hauptstraße, in Höhe des dortigen Gewerbegebietes, in Ostrhauderfehn auffinden und vorläufig festnehmen“, heißt es in der Mitteilung. Bei den anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen habe der Mann durch erhebliches Sperren Widerstand geleistet. Deshalb habe die Polizei ihn fixiert und zur Dienststelle gebracht.

Bei der Durchsuchung der Person und seiner mitgeführten Sachen seien keine Waffen oder anderweitig gefährliche Gegenstände aufgefunden worden. Beamte des Staatsschutzes der Polizeiinspektion Leer/Emden haben die Ermittlungen aufgenommen. Es habe sich aber keinerlei Hinweis ergeben, „dass es sich hierbei um eine politisch motivierte Tat handelt. Während der Sachverhaltsaufnahme machte der 33-jährige einen verwirrten und psychisch auffälligen Eindruck. Aus diesem Grund wurde auch der Landkreis Leer über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Aufgrund seiner psychischen Auffälligkeiten musste der Mann in eine Fachklinik eingewiesen werden.“ Nach derzeitigen Erkenntnissen sei durch den Einsatz niemand verletzt worden.

Durch die Staatsanwaltschaft Aurich wurden weitere Maßnahmen zur Sachverhaltsklärung beschlossen. Gegen den 33-jährigen wird nun ermittelt.

Alle Kommentare (5)
Adrien Müller
13.01.2020 13:51 Uhr

@Detlef Plaisier Wo sehen Sie denn bei Herrn Wegener eine rassistische Denkweise? Wow, Sie scheinen ja bestens konditioniert zu sein im Sinne der NWO. Ich bin fassungslos, über Ihr Posting. Herr Wegener hat es doch auf den Punkt gebracht. Wir bekommen den ganzen unzivilisierten Rahm der Welt hier angeliefert, weil es sich in Deutschland ja so toll leben lässt. Dieses Land ist dem Untergang geweiht, dass ist erst der Anfang. Lesen Sie keine Zeitungen, was täglich in großen Städten passiert? Mittlerweile sind aber auch die ländlichen Gebiete ausreichend gesättigt mit pseudo Einzelfall traumatisierten, da nehmen solche Vorfälle dann auch hier zu. Herr Wegener, Daumen hoch!

Jochen Wegener
13.01.2020 09:35 Uhr

Und für Sie, Herr Journalist/Autor/Verleger, hoffe ich nie die Folgen der Handlungen dieser reflex- und laienhaft haft als "traumatisiert" diagnostizierten Einwanderer ertragen zu müssen. Aber Deutschland zahlt ja nicht nur brav für jedes Fehlverhalten, sondern belohnt es auch noch durch Aufenthaltstitel ad infinitum.Möge der Fehn davor bewahrt werden.

Hans-Dieter Clasmeier
12.01.2020 23:23 Uhr

Hier fehlte es sicherlich an Zivilcourage bei den Teilnehmern des Gottesdienstes. Gab es keinen der Anwesenden, der ein wenig der französischen Sprache mächtig war?. Ein paar Worte hätten meines Erachtens sehr wahrscheinlich genügt, um den Mann zu beruhigen und ihm klarzumachen, dass eine Kirche nicht der richtige Ort ist, um auf seine Situation aufmerksam zu machen. Etwas mehr Gelassenheit hilft meist eine Situation nicht eskalieren zu lassen. Ich hoffe, beim nächsten Mal klappt es besser!

Rene Bohm
12.01.2020 23:22 Uhr

Genau wie der eritreische Banhnsteigschubser, der ja eigentlich in der Schweiz gemeldet war, ist jetzt auch unser werter Gast von der Elfenbeinküste ein Problem des deutsches Steuerzahlers.

Jochen Wegener
12.01.2020 22:19 Uhr

Schon bemerkenswert, wieviel der dringend erwarteten Fachkräfte aus fernen Ländern doch nicht so ganz dem ortsüblichen Profil entsprechen. Selbst Banhnsteigschubser mit Todesfolgen sind krank, können nichts dafür, außer sich auf Kosten der deutschen Beitragszahlermehrheit behandeln zu lassen und dann natürlich wenn schon nicht Asyl so doch eine daseigene Leben sozial voll absichernde Duldung zu bekommen.