Verkehr
Emder Trogstrecke wird früher fertig – bleibt über Winter aber gesperrt
Seit Ende Juli wird die Emder Südumgehung saniert. Doch die Schäden in der Betonsohle des Trogs sind schlimmer als gedacht. Daher soll im Winter weitergearbeitet und die Strecke nicht vorübergehend geöffnet werden. Eine gute Nachricht gibt es aber.
Emden - Erst als der Beton offengelegt war, war klar: Die Schäden sind viel schlimmer als gedacht. Seit Juli wird die als Trogstrecke bekannte Südumgehung in Emden saniert. Ursprünglich war angedacht, dass der erste Abschnitt von vier im Herbst dieses Jahres fertiggestellt sein und die Strecke vorübergehend im Winter wieder für den Verkehr geöffnet werden sollte. Jetzt soll aber – soweit es die Temperaturen zu lassen – durchgearbeitet werden. Eine Freigabe für den Verkehr ist ausgeschlossen. Und: Die Straße Am Delft, auf die während der Sperrung viele Autofahrer ausweichen, könne damit definitiv nicht für den Weihnachtsmarkt gesperrt werden, so Stadtbaurat Andreas Docter.
Arbeiten schon Ende 2021 beendet?
Gute Nachrichten gibt es aber auch: Die Arbeiten könnten schon Ende 2021 so weit abgeschlossen sein, dass der Verkehr wieder rollen kann, sagt Docter. Ursprünglich war 2022 als Datum genannt worden. Schon jetzt werden erste Arbeiten an einer Fahrseite der Straße Zur Alten Brikettfabrik durchgeführt, was als eigener Bauabschnitt geplant war. Auch hatte die Sanierung, anders als geplant, im westlichen, längeren Abschnitt des Trogs begonnen. Sobald diese beendet ist, was nun fürs Frühjahr angedacht ist, kann der östliche Abschnitt angegangen werden. „Da machen wir schon vorbereitende Arbeiten“, so Buß. Außerdem seien sie auf dem dann kürzeren Abschnitt ja schon auf die sicher auch dort gerissene Betonsohle vorbereitet.
Für den zweiten Bauabschnitt soll eine alte Stichstraße ertüchtigt werden, damit die Fahrzeuge weiterhin zur Straße Zur Alten Brikettfabrik und den dortigen Firmen gelangen können. Da die Stichstraße über Bahngleise führt, war es noch wacklig gewesen, ob die Deutsche Bahn einen provisorischen Bahnübergang einrichten würde. Nun habe es aber grünes Licht gegeben, so Docter.