Straßenbau

Ausbau der Uphuser Straße in Emden geht weiter

Heiko Müller
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Von Heiko Müller
| 24.10.2020 08:57 Uhr | 1 Kommentar | Lesedauer: ca. 3 Minuten
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Das Mega-Straßenbauprojekt auf einer der wichtigsten Einfallstraßen in Emden – der Uphuser Straße – wird voraussichtlich Anfang November mit dem nächsten Abschnitt fortgesetzt. Auf die Anlieger kommt einiges zu.

Emden - Eines der größten Straßenbauprojekte in Emden geht bald in die nächste Phase: Der Ausbau der Uphuser Straße, eine der wichtigsten Einfallstraßen der Stadt, wird voraussichtlich Anfang November fortgesetzt. Dann kommt der Abschnitt zwischen dem Barschweg und der Zanderstraße an die Reihe, teilte die Stadt Emden am Freitag mit.

Den Angaben zufolge wird in diesem Bereich die Fahrbahn erneuert. Sie wird 7,50 Meter breit. An beiden Seiten wird jeweils ein 3,50 Meter breiter Geh- und Radweg gepflastert. Auf der etwa 600 Meter langen Strecke sind zwei Fußgängerampeln und eine sogenannte Querungshilfe geplant. Die Nordseite wird mit einer neuen Straßenbeleuchtung in LED-Technik ausgestattet. Zudem werden die Einmündungen des Barschwegs, des Karpfenwegs und der Zanderstraße ausgebaut.

Vier Einzelabschnitte geplant

Laut Pressestelle der Stadt ist das gesamte Vorhaben in vier Einzelabschnitte unterteilt. Der erste reicht an der Südseite von der Hausnummer 104 bis zur Hausnummer 132. Es folgt an der Nordseite der Bereich vom Forellenweg bis zur Hausnummer 133. Der dritte Teilabschnitt erstreckt sich an der Südseite von der Uphuser Straße 132 bis zur Hausnummer 166. Als letzter wird der Teil an der Nordseite von der Uphuser Straße 133 bis kurz nach der Zanderstraße erneuert. Der Bauablauf könne sich aber kurzfristig auch ändern, heißt es in der Mitteilung.

Nach jetzigem Stand werden in diesem Jahr im ersten Teilabschnitt die Rinnen- und Bordanlage saniert sowie der Geh- und Radweg gebaut. 2021 soll die Fahrbahn ausgekoffert werden. Geplant ist, bei den folgenden Teilabschnitten ebenfalls so vorzugehen. Fertig werden soll der gesamte Abschnitt im August des nächsten Jahres.

Verkehr wird behindert

In den kommenden Monaten müssen Verkehrsteilnehmer mit Behinderungen in diesem Teil der Uphuser Straße rechnen. Der Bau- und Entsorgungsbetrieb der Stadt (BEE) sowie das von ihm beauftragte Unternehmen Strabag AG wollen rechtzeitig über Einschränkungen informieren, heißt es. Schon jetzt stünde aber fest, dass Anlieger - je nach Baufortschritt - nicht immer ihre Grundstücke anfahren können. Die Zufahrt für Fahrzeuge von Rettungs- und Hilfsorganisationen bleibe aber zu jeder Zeit gewährleistet.

Eine ursprünglich für die kommende Woche geplante Informationsveranstaltung der Stadt für die Anlieger ist aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden. Die Anlieger sollen deshalb schriftlich informiert werden.

Projekt geht ins sechste Jahr

Mit dem Ausbau und der Sanierung der Wolthuser Straße und der Uphuser Straße zwischen der Brücke beim Lindenhof und der Hochbrücke über den Ems-Jade-Kanal in Uphusen wurde im Juni 2015 begonnen. Die Gesamtkosten dieses Mega-Projekts waren damals mit etwa neun Millionen Euro beziffert worden. Mehr als die Hälfte dieser Summe sollten demnach als Zuschüsse vom Land fließen.

Die Bauabschnitte der Wolthuser Straße sind weitgehend fertig. Es fehlt noch der Bereich beim Lindenhof, der nach jüngsten Angaben als letzter vorgesehen ist.

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