Beteiligung

Emder Jugendparlament soll bald loslegen

Mona Hanssen
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Von Mona Hanssen
| 19.03.2021 08:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
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Nach Jahrzehnten der Vorarbeit soll die Stadt Emden jetzt ein Jugendparlament bekommen. Obwohl die jungen Leute in Ausschüssen sitzen sollen dürfen, werden sie aber kein Stimmrecht haben.

Emden - Emden soll endlich ein Jugendparlament bekommen. Das Vorhaben wurde im Jugendhilfeausschuss am Mittwochabend bereits beschlossen und wurde am Donnerstagabend auch vom Rat einstimmig durchgewunken. Die Zeit drängt: Noch im ersten Halbjahr 2021 sollen Wahlen für das erste Jugendparlament der Stadt stattfinden. Durch dieses sollen junge Leute zwischen 12 und 21 Jahren stärker in politische Prozesse eingebunden werden.

Einige Emder Jugendliche hatten dafür bereits in gemeinsamen Arbeitsstunden unter Anleitung des Stadtjugendpflegers Ulf Reibe eine Satzung entwickelt und unter anderem erlernt, wie Projekte geplant und Gespräche moderiert werden. Das Jugendparlament soll sich aus einem Vorstand, einem „Social Media Squad“, also Zuständigen für soziale Medien und Pressearbeit, einem Archiv, einem Finanzbereich sowie einer Ethikkommission zusammensetzen. Voraussichtlich 10.000 Euro aus Stadtgeldern sollen für die Arbeit und Projekte des Jugendparlaments zur Verfügung stehen.

Die jungen Leute sollen als beratende Mitglieder mit Rede-, Anfrage- und Antragsrecht den Vertreterinnen und Vertretern von Fachausschüssen zur Seite stehen, aber kein Stimmrecht besitzen. Am Schulausschuss sollen sie nicht teilnehmen dürfen und am Jugendhilfeausschuss nur als Sachverständige für Jugendangelegenheiten dienen.

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