Leer

Corona in Ostfriesland

Coronavirus: Zwei Todesfälle in Ostfriesland gemeldet

Im Landkreis Aurich wurden am Donnerstag 13 Neuinfektionen gemeldet. Symbolbild: Pixabay

Die Zahl der Neuinfektionen im Landkreis Leer ist auch am Donnerstag gestiegen. Binnen 24 Stunden meldete die Kreisverwaltung 28 neue Fälle. Nun gibt es einen Höchststand der aktiven Fälle. Die Kreise Aurich und Wittmund meldeten je einen weiteren Todesfall.

Ostfriesland - Erst am Mittwoch meldete der Landkreis Leer 37 neue positive Nachweise auf das Coronavirus Sars-Cov-2, nun gibt es weitere Fälle: Binnen 24 Stunden meldete die Kreisverwaltung 28 Neuinfektionen.

Die Zahl der aktiven Fälle steigt damit erneut auf nun 223 und erreicht damit einen neuen Höchststand. An keinem Tag zuvor hat es kreisweit mehr aktive Fälle gegeben. Auch die Zahl der Menschen, die sich in Quarantäne befinden, stieg gegenüber dem Vortag deutlich. Aktuell sind es 820 und damit 145 mehr als am Vortag.

Die 7-Tages-Inzidenz für die Region weist das Landesgesundheitsamt mit 74,4 aus, wieder ein Anstieg.

121 aktive Fälle im Kreis Aurich

Auch im Landkreis Aurich stieg die Inzidenz leicht an auf 31,1. Binnen 24 Stunden meldete die Auricher Kreisverwaltung 13 neue Fälle. Im Kreisgebiet gelten 121 als infiziert und damit vier weniger als am Vortag. Am Nachmittag meldete die Kreisverwaltung, dass ein „erkennbarer Zuwachs am

Anteil der britischen Virusmutation B.1.1.7 festgestellt worden“ ist. Konkret heißt es: Von den aktuell 121 akut Infizierten wurde bei 38 die Virusmutante aus Großbritannien nachgewiesen. Bislang wurde die neue Mutation im Kreis in 39 Fällen registriert.

Laut Kreisverwaltung wurde außerdem ein neuer Todesfall bekannt, der im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Virus steht. Es ist der 38. im Kreisgebiet. Laut Kreis starb ein 91-Jährige aus dem Kreisgebiet.

Die Wittmunder Kreisverwaltung meldete am Donnerstag den 28. Todesfall: Ein Mann der „Altersklasse 35-59“ aus dem Kreisgebiet, der mit dem Virus infiziert war, ist gestorben. Laut Behörde sind zudem fünf neue Fälle hinzugekommen. Derzeit gelten im Kreis 34 Menschen als infiziert. Die Inzidenz für den Kreis: 26,3.

Am späten Nachmittag meldete dann auch die Stadt Emden aktuelle Daten: Es gibt vier neue Fälle. Die Zahl der akuten Fälle steigt um vier auf derzeit 41. Die Inzidenz für die Stadt gibt das niedersächsische Gesundheitsamt mit 16 an.

Lothar Wagner 18.02.2021
11:37 Uhr
Die Zahlen täuschen, der Test ist zwar sehr sensibel und weist jeden Virusschnipsel nach, die meisten sind aber von einer klinischen Infektion weit entfernt. Sie dürfen dann gesund zu Hause die Zeit tot schlagen und fehlen im Betrieb. Statt vernünftige Testverfahren zu entwickeln, hält die Regierung die Pandemiepanik lieber hoch.
Stefan Grensemann 18.02.2021
11:55 Uhr
Sie wissen schon, dass Infizierte auch ohne selbst starke Symptome zu zeigen ansteckend sein können.
Roman Ferreau 18.02.2021
14:10 Uhr
Tja und unsere älteren Mitmenschen sind dann die Opfer, wie die tgl. Todesfälle zeigen, wobei ja auch schon Kinder an/mit einer Covid-19 Infektion verstorben sind.
Beim südlichen Landkreis Leer hilft nur noch die Grenze zum Emsland zu sperren. Denn die dortigen Betrieben sind ja aktuell die Quelle der Infektionen.
EMS PreCab mal eben für 2 Tage zu schließen war einfach lächerlich unter 14 Tage kann man es auch gleich sein lassen. Möchte auch nicht wissen wie viele Infizierte auf der Meyer Werft arbeiten. Symptomlose Infektionen fallen ja nur beim Testen auf und mit den Hygiene Maßnahmen hatten die es dort ja schon 2020 nicht so genau genommen von wegen Abstand halten vorm Eingang.......
Wir werden das Virus soll schnell nicht los werden, müssen damit leben, aber eben vernüftigt und ohne insbesondere unsere älteren Mitmenschen zu gefährden.
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