Einsatz

Moormerland: Rettungskräfte nach Angriff leicht verletzt

 | 10.07.2021 11:26 Uhr  | 4 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
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Zwei Mitarbeiter des Rettungsdienstes sind am Freitag in Moormerland von den ursprünglich Hilfesuchenden angegriffen worden. Die Männer wurden leicht verletzt.

Moormerland - Zwei Mitarbeiter des Rettungsdienstes sind bei einem Einsatz in Moormerland am Freitagnachmittag angegriffen und leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei waren die Männer gegen 15:45 Uhr von einem 24-Jährigen alarmiert worden, da ein 57-jähriger Familienangehöriger gesundheitliche Beschwerden hatte.

Nachdem die Rettungskräfte am Einsatzort eingetroffen waren und mit ersten Untersuchungen begonnen hatten, wurden die beiden Hilfesuchenden zunehmend aggressiv. Der 57-Jährige forderte die Beförderung in ein Krankenhaus seiner Wahl. Weil dies nicht möglich war, beleidigte er die Rettungskräfte. Anschließend begann er, mit geballten Fäusten nach ihnen zu schlagen und sie zu schubsen.

Weitere Rettungswagenbesatzung wurde alarmiert

Auch der 24-Jährige mischte sich ein und schlug mit geballten Fäusten nach den Rettungskräften. Während einer der Hilfeleistenden den Schlägen ausweichen konnte, wurde der andere im Gesicht getroffen. Bei den Übergriffen verletzten sich beide Rettungskräfte leicht. Sie verließen den Einsatzort und informierten die Polizei.

Wegen der abgebrochenen Behandlung des 57-Jährigen konnte ein möglicher Notfall nicht ausgeschlossen werden – deshalb wurden eine andere Rettungswagenbesatzung und ein Notarzt mit Unterstützung der Polizei zum Einsatzort geschickt. Da eine akute medizinische Notlage nach der Untersuchung durch den Notarzt ausgeschlossen werden konnte, wurde der Einsatz vor Ort beendet. Es kam zu keinen weiteren Übergriffen. Die beiden Moormerländer müssen sich wegen tätlichen Angriffs auf Hilfeleistende strafrechtlich verantworten.

Alle Kommentare (4)
Von Aswege Daniel Gerard
11.07.2021 09:49 Uhr

So Leute ich habe die Leit vernünftig des Haus verwiesen und ich habe drei mal gesagt das er das Haus verlassen soll und der sanitäter sagte huren Sohn und du scheiß Deutscher ich bin Heer im Haus das sagte er und der andere war die ganze zeit im auto und an euch nicht bei gewesene nichts nutz menschen seit leise habe es fotografiert und meine anwältin hat es aufem Tisch liegen ihr bekommt auch eine Anzeige was für Menschen seit ihr über haubt das ihr sowas sagt mann sollte euch 40 stunden bei 40 Grad 120 kg schleppen lassen Dan wisst ihr was man für euch tut

Stefan Grensemann
10.07.2021 22:17 Uhr

Sozialstunden beim Rettungsdienst für solche Asozialen? Welcher Hilfsbedürftige möchte denn von solchen Leuten Hilfe bekommen müssen ? Saftige Geldstrafe plus Kostenübernahme für beide Einsätze plus Schmerzensgeld, ersatzweise Haft wäre angemessen.

Anke Peuker
10.07.2021 20:28 Uhr

Und Kostenerstattung für den zusätzlichen Einsatz.

Thomas Panzer
10.07.2021 18:22 Uhr

Sehr gute Idee. Wird aber in diesem Land nie passieren.