Verkehr
Nächste Baustelle in Leer: Sanierung des Stadtrings beginnt
Nach der Bummert-Baustelle folgt in der kommenden Woche die nächste Großbaustelle in Leer: Der Stadtring wird saniert. Jetzt wurden Details bekanntgegeben.
Leer - Die Arbeiten an der wichtigen Bummert-Kreuzung in Leer haben bereits begonnen – und sorgten zunächst für reichlich Stau in der Innenstadt. Jetzt steht die nächste Großbaustelle in der Stadt an. Am Donnerstag, 22. Juli, beginnt die Sanierung des Stadtrings (B436). Darauf weist die Stadt Leer in einer Mitteilung hin. Zuständig für die Arbeiten auf der Bundesstraße ist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Insgesamt werden zwischen der Spier-Kreuzung und der Jann-Berghaus-Brücke die Asphaltdecke erneuert und in Teilabschnitten der Radweg gleich mit. Für die Arbeiten muss der Stadtring zum Großteil voll gesperrt werden, so die Stadt. Die Kosten belaufen sich auf 2,3 Millionen Euro, die Gesamtbauzeit werde drei Monate betragen, kündigt die Verwaltung an.
Eine Fahrtrichtung zwischen Augustenstraße und Ubbo-Emmius-Straße frei
„Um in den Ferien möglichst die größte Menge der Bauarbeiten erledigen zu können“, beginnt der zweite Bauabschnitt zwischen Ubbo-Emmius-Straße und der Augustenstraße ebenfalls ab dem 22. Juli, schreibt die Stadt. Dort sei es aufgrund der Fahrbahnbreite aber möglich, den Verkehr in eine Fahrtrichtung weiter laufenzulassen. Daher könne der Stadtring von der Ubbo-Emmius-Straße aus kommend während der gesamten Bauarbeiten in Richtung Augustenstraße befahren werden. Die Gegenrichtung werde allerdings voll gesperrt. Dort gelten die gleichen Ausweichrouten wie für den ersten Abschnitt. Die Arbeiten sollen etwa acht Wochen dauern.
Im Anschluss daran wird der Stadtring im dritten und letzten Bauabschnitt zwischen der Augustenstraße und der Spier-Kreuzung voll gesperrt. Details zu Ausweichrouten würden rechtzeitig vor Beginn durch die Verkehrsbehörde bekanntgegeben, schreibt die Stadt.
Während nun rund um den Stadtring und auf den Ausweichrouten Stau droht, hat sich die Situation am Bummert mittlerweile vergleichsweise entspannt. Zu Beginn hatten Autofahrer noch die Hinweisschilder ignoriert und mussten vor der Kreuzung wenden. Auch die Ampel an der Ecke Annenstraße/Heisfelder Straße musste neu eingestellt werden. Die Einzelhändler in der Innenstadt hatten den Zeitpunkt der Bauarbeiten kurz nach Ende des Lockdowns scharf kritisiert. Nun drohen also die nächsten Verkehrsbehinderungen. „Wir haben uns gemeinsam mit der Landesstraßenbaubehörde Gedanken zu den Umleitungsstrecken gemacht, um den Verkehr bestmöglich zu regeln“, betonte eine Stadtsprecherin.