Dorfentwicklung

Ehemaliger Dorfkrug in Loppersum wird abgerissen

Claus Arne Hock
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Von Claus Arne Hock
| 12.08.2021 19:17 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
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Lange war unklar, was mit dem ehemaligen Dorfkrug in Loppersum passieren soll. Nun ist klar: Das Gebäude wird abgerissen. Dafür soll Wohnraum entstehen.

Was und warum

Darum geht es: Anstelle des Dorfkruges in Loppersum wird es bald zwei Doppelhäuser geben.

Vor allem interessant für: Loppersumerinnen und Loppersumer sowie für diejenigen, die Wohnraum in der Gemeinde Hinte suchen.

Deshalb berichten wir: Was mit dem ehemaligen Dorfkrug in Loppersum passiert, war lange unklar. Wir haben nach dem aktuellen Stand gefragt.

Den Autor erreichen Sie unter: c.hock@zgo.de

Loppersum - Eine Spielothek war mal im Gespräch, auch über Gastronomie wurde diskutiert. Doch alle Konzepte, die dem Besitzer des ehemaligen Dorfkruges in Loppersum vorgestellt wurden, haben sich zerschlagen oder waren nicht geeignet. Nun stehen die Abrissbagger in den Startlöchern.

„Ich hätte mir auch eine andere Nutzung gewünscht“, sagt Wilke Saathoff. Der Leezdorfer Unternehmer hatte den ehemaligen Dorfkrug 2019 gekauft. Doch sämtliche Verhandlungen haben nicht gefruchtet. „Es muss ja auch passen“, so Saathoff. Also hat sich der Leezdorfer jetzt entschieden, das Gebäude abzureißen. An seiner Stelle sollen zwei Doppelhäuser und somit vier familiengeeignete Wohneinheiten entstehen.

Kaum noch Säle in Loppersum

Wann der Abriss beginnen wird, ist noch unklar. „Ich warte noch auf die Baugenehmigung“, so Saathoff. Sobald diese vorliegt, soll es auch möglichst sofort losgehen.

Mit dem nahenden Abriss verliert Loppersum eine weitere Hoffnung auf eine Dorfgastronomie mit Saalbetrieb. Wie Bürgermeister Uwe Redenius (parteilos) auf Nachfrage bestätigte, habe die Gemeinde zwischenzeitlich mit Saathoff Gespräche über einen Kauf durch die Gemeinde geführt. Im September vergangenen Jahres, als kurzzeitig eine Gastronomie im Gebäude im Gespräch war, wurde dies unter anderem von den beiden Ratsherren Gerhard Hoffmann (FLH) und Erich Saathoff (SPD) als Idee geäußert.

„Aus Loppersum wurde immer wieder gefragt, was mit dem Gebäude passiert“, so der Bürgermeister. Es gebe auch erste Überlegungen, möglicherweise über das Dorfentwicklungsprogramm etwas zu realisieren, zum Beispiel im Bereich des Gemeindehauses. Das sei aber noch nicht spruchreif. Das Gemeindehaus gehört mit zu den letzten verbliebenen größeren Räumlichkeiten in Loppersum. Hier werden unter anderem die Teetafeln nach Beerdigungen abgehalten. Ein weiterer kleinerer Saal ist beispielsweise noch im Feuerwehrhaus vorhanden. Für größere Gruppen bleiben aber nur Räumlichkeiten außerhalb des Dorfes.

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