Serie: Radeln nach Zahlen

Mit dem Fahrrad immer an der Leda entlang

| | 27.08.2021 13:38 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Der Holter Hammrich bietet sich für eine Pause an. Foto: Bothe
Der Holter Hammrich bietet sich für eine Pause an. Foto: Bothe
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Im ganzen Landkreis Leer gibt es jetzt das Knotenpunktsystem, mit dem sich einfach Fahrradausflüge planen lassen. Unsere Redaktion stellt ihre Lieblingsstrecken vor – mit Karte zum Nachfahren.

Landkreis Leer - Seit ein paar Wochen ist das Netz aus Knotenpunkten im Landkreis Leer komplett. Das Rheiderland und die Stadt Leer sind jetzt mit dem Zahlensystem ausgeschildert. Fahrradfahrer können damit Touren planen oder einfach drauflos radeln. Unsere Lokalredaktion in Leer hat das zum Anlass genommen, schöne Rundfahrten in einer kleinen Serie vorzustellen. Die zweite Tour kann man am einfachsten mit dem Motto „Immer entlang der Leda“ beschreiben. Wo es langgeht, ist der Karte mit den entsprechenden Knotenpunkten zu entnehmen.

Für meine Route liegt der Start- und Zielpunkt bei der Christuskirche in der Leeraner Oststadt. Von dort geht es erst einmal an den Bahngleisen entlang, dann über den Ostermeedlandsweg und zum Südring. Richtig schön zu fahren ist die Strecke dann, wenn man hinter der Ledabrücke auf die Nettelburger Straße abbiegt. Von nun an kann man grob dem Ledaverlauf folgen. Der nächste Knotenpunkt 44 liegt zwar im Hammrich, wer allerdings wie ich mit einem Rennrad unterwegs ist, sollte aufgrund der besseren Fahrbahn weiter auf der Nettelburger Straße bleiben.

Am Deich entlang zum Holter Hammrich

Nachdem man die schmale Amdorfer Brücke links liegengelassen hat, biegt man nach kurzer Zeit auf einen wenig von Autos befahrenen Weg am Deich ab. Von nun an kann man auf der rechten Seite die Weite der Landschaft genießen. Schließlich erreicht man den Holter Hammrich. Hier bietet es sich an, langsam zu fahren oder Pause zu machen. Das auch als Hochwasserpolder genutzte Gebiet ist für viele Vögel und Tiere ein Rückzugsort. Es lohnt sich, ein Fernglas mitzunehmen. Auf verschiedenen Hinweistafeln wird über die Natur informiert. Die Plattform auf dem Einlassbauwerk bietet noch einmal eine bessere Sicht.

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Von nun an geht es erstmal am Hauptfehnkanal lang, den man an der Klappbrücke auf der Potshauser Straße (Knotepunkt 46) auch überquert. Die offizielle Route führt nun wieder am Kanal und der Leda entlang bis zur Potshauser Brücke beim Knotenpunkt 48. Wer sich allerdings stärken möchte, kann auch das Café Lebensmittelpunkt beim Evangelischen Bildungszentrum im Ort ansteuern. Dieses hat freitags bis montags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

In Potshausen gibt es jetzt ein Café beim Evangelischen Bildungszentrum. Foto: Bothe
In Potshausen gibt es jetzt ein Café beim Evangelischen Bildungszentrum. Foto: Bothe
Von nun an geht es wieder zurück in Richtung Leer – diesmal allerdings auf der anderen Seite der Leda. Nach einigen Kilometern erreicht man Amdorf. Meine Route führt weiter in Richtung Pünte (Knotenpunkt 10). Falls die handgezogene Fähre nicht mehr übersetzt, kann man über die Amdorfer Brücke (Knotenpunkt 45) auch wieder die Strecke des Hinwegs zurück nach Leer nehmen. Ansonsten bietet es sich an, über die Jümme nach Wiltshausen überzusetzen.

Zwischen Amdorf und Wiltshausen kann man mit der Pünte übersetzen. Foto: Ortgies/Archiv
Zwischen Amdorf und Wiltshausen kann man mit der Pünte übersetzen. Foto: Ortgies/Archiv
Wer noch einmal Pause machen will, kann in der Gaststätte einkehren. Der letzte Abschnitt der insgesamt 34,4 Kilometer langen Tour führt an der Evenburg in Loga vorbei zurück zur Christuskirche.

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