Kommentar

Wird Jennelt jetzt Chefinnensache?

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Ein Kommentar von Claus Hock
| 17.11.2021 17:14 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Machte sich beim Besuch in Jennelt fleißig Notizen: Bürgermeisterin Hilke Looden (parteilos).
Machte sich beim Besuch in Jennelt fleißig Notizen: Bürgermeisterin Hilke Looden (parteilos).
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Hilke Looden, neue parteilose Bürgermeisterin der Krummhörn, hat beim Besuch des Kultusministers in Jennelt die Klausurtagung zur Sache abgesagt. Das ist ein Zeichen.

Jennelt - Lange haben Rat und Verwaltung der Gemeinde Krummhörn gebraucht, um sich auf die Klausurtagung zur Grundschule Jennelt zu einigen. Hilke Looden, 17 Tage im Amt, hat diese nun wieder gekippt und will erstmal Grundlagen schaffen. Wird die Angelegenheit damit zur Chef- oder besser Chefinnensache? Zu wünschen wäre es der Grundschule, denn fest steht: Es muss sich etwas bewegen und bislang hat sich zu wenig bewegt.

Damit sich etwas bewegt, muss das Grundproblem beseitigt werden: mangelnde Kommunikation. Es muss ganz eindeutig erfasst werden, was die Schule braucht und will – und was die Gemeinde zur Verfügung stellen kann und will.

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Hilke Looden kann als neue Bürgermeisterin gar nichts für den Zustand der Schule und den Stand der Diskussion, bis vor 17 Tagen hatte sie in der Sache gar nichts zu sagen. Entsprechend ist es tatsächlich als Zeichen zu werten, dass sie die letzte „Einigung““ zur Sache aushebelt und einen eigenen Weg einschlägt. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Weg zum Erfolg führt – und sich vielleicht die eine oder andere verhärtete Front bei der Frage Kernsanierung oder Neubau ändern lässt.