Pandemie

2G-Plus-Regel: Emden erlässt neue Allgemeinverfügung

 | 25.11.2021 18:06 Uhr  | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Stadt ordnet die 2G-Plus-Regel und Maskenpflicht unter anderem in Kinos und bei Kulturveranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen an. Foto: Uli Deck/dpa
Die Stadt ordnet die 2G-Plus-Regel und Maskenpflicht unter anderem in Kinos und bei Kulturveranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen an. Foto: Uli Deck/dpa
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Die Stadt Emden ordnet ab diesem Freitag die 2G-Plus-Regel und Maskenpflicht unter anderem in Kinos und bei Kulturveranstaltungen an. Grund ist der sprunghaft angestiegene Inzidenzwert.

Emden - Weil der Corona-Inzidenzwert in Emden sprunghaft angestiegen ist, erlässt die Stadt Emden eine neue Allgemeinverfügung. Konkret bedeutet dies, dass ab diesen Freitag (26. November) die Teilnehmerzahl bei Sitzungen, Zusammenkünften und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen auf 250 Personen beschränkt wird. „Diese Regelung betrifft auch die Nutzung aller in Theatern, Kinos und ähnlichen Kultureinrichtungen geschlossenen Räume“, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung.

Darüber hinaus gelten für Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern und Teilnehmerinnen in geschlossenen Räumen die Regelungen der Warnstufe 2, das heißt alle Besucher und Besucherinnen müssen geimpft oder genesen sowie getestet sein (2G-Plus-Regel) sowie eine FFP2-Maskenpflicht. Auch diese Regel betrifft Theater, Kinos und ähnliche Kultureinrichtungen.

Es gibt auch Ausnahmen

Die Vorschriften gelten nicht für Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen, die durch Rechtsvorschriften vorgeschrieben sind, für religiöse Veranstaltungen oder auch berufliche Zusammenkünfte beziehungsweise der beruflichen Aus-, Fort- oder Weiterbildung. Auch Veranstaltungen und Sitzungen von kommunalen Vertretungen sind davon ausgenommen.

„Der Hintergrund ist der starke Anstieg des Infektionsgeschehens in den letzten Tagen in Emden“, so die Stadt. Es sei ein exponentieller Inzidenzanstieg 108,3 auf 184,5 zu verzeichnen gewesen und es liege eine diffuse Infektionslage vor, die die Kontaktpersonennachverfolgung zu einer Herausforderung mache. „Im Hinblick auf diese Situation ist die Entwicklung zu Warnstufe 2 in Niedersachsen zu erwarten“, so die Stadt weiter.

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