Förderpreis Helfende Hand
2. Platz für das DRK Hinte
Die Jugendpflege Ihlow und das DRK Hinte wurden für ihre digitale Jugendleiter-Ausbildung geehrt. Sie erreichten den zweiten Platz bei der Publikumsabstimmung zum Förderpreis „Helfende Hand“.
Hinte - Für den ersten Platz hat es nicht gereicht, aber dennoch lag das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Hinte in der Gunst des Publikums ganz weit vorne. Bei der Online-Verleihung am Montag erreichte das DRK mit seiner Online-Jugendleitercard-Ausbildung immerhin Platz 2.
Was und warum
Darum geht es: Das DRK Hinte und die Jugendplfege Ihlow wollen ihre digitale Jugendleiterausbildung fortführen.
Vor allem interessant für: diejenigen, die sich für ein Ehrenamt interessieren
Deshalb berichten wir: Am Montag wurde der Förderpreis „Helfende Hand“ verliehen. Ein zweiter Platz ging dabei in die Region. Den Autor erreichen Sie unter: c.hock@zgo.de
Die Hinteraner, die das nun mit dem 2. Platz gewürdigte Projekt unter anderem zusammen mit der Jugendpflege Ihlow auf die Beine gestellt haben, sind „überwältigt von diesem Ergebnis“, wie der Ortsverein auf Facebook mitteilte. Am Montagnachmittag konnten Ortsvereinsvorsitzender Arne Wirth und sein Stellvertreter und Ihlower Jugendpfleger Erik Heeren das Projekt nochmal in einer Live-Schaltung nach Berlin vorstellen.
Projekt wird fortgesetzt
Mit dem Projekt, das nun auch fortgesetzt werden soll, wurde auch in kontaktlosen Pandemie-Zeiten die Ausbildung zum Jugendleiter aufrechterhalten. Dazu hatten sich DRK, Jugendrotkreuz (JRK) sowie Jugendwehren zusammengetan. „Neue Wege in besonderen Zeiten zeichnen sich eben auch durch innovative Vorhaben in Netzwerk,- Kooperations- und Zusammenarbeit aus. In Absprache mit allen Beteiligten, so auch der Kreisjugendfeuerwehr Aurich, dem JRK Norderstedt und JRK des KV Wittmund, wird dieses Projekt weitergeführt und eine dauerhafte Ausbildung, auch in widrigen Zeiten, in Juleica sichergestellt“, so der DRK Ortsverband Hinte auf Facebook.
Die Jugendleitercard (oder: Juleica) ist Voraussetzung, um Jugendgruppen zu betreuen. Die Beteiligten haben die ansonsten in Präsenz stattfindende Juleica-Ausbildung digitalisiert und ein Jahr lang kostenlos angeboten. Zusätzlich habe die Jugendpflege Kurse für das Jugendrotkreuz und die Jugendfeuerwehr auch außerhalb ihres Arbeitsbereiches angeboten. „Ohne diese Lehrgänge wären bei zahlreichen JRK-Gruppen deutschlandweit und den Jugendfeuerwehren in Ostfriesland große Probleme aufgetaucht. Für das Überleben der Jugendarbeit in beiden Organisationen waren diese Lehrgänge wichtig“, hieß es bereits im September bei der Vorstellung des Projektes.
Mehr als 250 Stunden in das Projekt gesteckt
Insgesamt elf Kurse wurden, so der Stand im September, digital angeboten. „Für das Überleben der Jugendarbeit ist die Juleica-Ausbildung essentiell“, hieß es bei der Vorstellung des Projektes am Montag in Berlin. Mehr als 250 Stunden habe die Jugendpflege Ihlow in das Projekt gesteckt. „In der Not schaffte sie es, die gemeinsame Arbeit zwischen den Hilfsorganisationen auf neuem Wege zu festigen“, wurde bei der Verleihung betont.
Zum Preis: Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) unterstützt mit dem Förderpreis Helfende Hand ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz. Hintergrund dieser Initiative sind die zu erwartenden demographischen Veränderungen und ihre Folgen für den Nachwuchs ehrenamtlicher Organisationen, die die Einrichtungen im Bevölkerungsschutz in Deutschland tragen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn ist die Geschäftsstelle für den Förderpreis.
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