Stadtentwicklung in Weener
Der Dominoeffekt
Die Westerstraße in Weener war lange als Schmuddelgasse verrufen. Inzwischen wendet sich das Blatt. Die ersten Sanierungsprojekte stießen auf Nachahmer und lösten einen regelrechten Dominoeffekt aus.
Die Altstadt von Weener bot jahrelang einen traurigen Anblick. Viele alte Geschäftshäuser standen jahrzehntelang leer und verfielen. Doch das Blatt hat sich in den zurückliegenden Jahren gewendet. Investoren haben erkannt, dass Sanierungsprojekte eine attraktive Form der Geldanlage sind – und stießen auf Nachahmer.
Immer mehr baufällige Häuser wurden modernisiert und werden als Wohn- und Geschäftsräume genutzt. Das Gebäude der ehemaligen Fleischerei Eckhoff, in dem heute ein Grillimbiss und ein Raumausstatter beheimatet sind, ist nur ein Beispiel für die Wiederbelebung des totgesagten Zentrums.
Die Sanierungspioniere haben insbesondere in der Westerstraße einen Dominoeffekt ausgelöst. Dort werden demnächst noch mehr alte Gebäude abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Wenn dann noch die Stadtbücherei mit ihrem Bürgertreff dort hinzieht, wird die Westerstraße wieder zu dem, was sie ihn früheren Zeiten war: eine belebte Wohn- und Geschäftsstraße. Wer hätte das vor zehn Jahren noch gedacht?
Die Autorin erreichen Sie unter t.gettkowski@zgo.de
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