Sturmflut 1962

Ohne Deiche säuft halb Ostfriesland täglich ab

| | 18.02.2022 11:22 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
In Greetsiel überflutete das Hochwasser den Hafen vor dem alten Siel. Die Kutter waren bei dem Sturm alle im Hafen vertäut. Foto: Archiv
In Greetsiel überflutete das Hochwasser den Hafen vor dem alten Siel. Die Kutter waren bei dem Sturm alle im Hafen vertäut. Foto: Archiv
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Ohne die Deiche an der Küste und der Ems wäre bei jeder Flut „Land unter“. Unsere Grafik zeigt die Dimensionen einer normalen Tide und der Sturmflut im Februar 1962.

Ostfriesland - Ohne den Schutz durch die Deiche stünden weite Teile Ostfrieslands zweimal am Tag unter Wasser. Die Grafik unten zeigt, bis wohin eine normale Flut auflaufen würde (dunklere Blautöne) und welche Gebiete die Sturmflut 1962 erreicht hätte (hellere Blautöne).

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken

Die Tide würde somit täglich die Krummhörn, das Rheiderland oder Moormerland komplett durchnässen. Davor schützen die Deiche, die das Land trocken halten und Entwässerung ermöglichen. Allerdings sind die markierten Gebiete gefährdet, sobald eine Sturmflut auf die Deiche trifft. Eine interaktive Version der Karte gibt es hier.

Video
"Jetzt ist der Deich gebrochen" - Sturmflut 1962
16.02.2022
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