Dorfentwicklung

Loppersum: Neues Leben für die „Alte Schule“?

| | 20.02.2022 11:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die „Alte Schule“ in Loppersum müsste saniert werden. Foto: privat
Die „Alte Schule“ in Loppersum müsste saniert werden. Foto: privat
Artikel teilen:

Die SPD möchte das Dorfentwicklungsprogramm nutzen, um der „Alten Schule“ in Loppersum neues Leben einzuhauchen. So könnte ein Dorfgemeinschaftshaus entstehen.

Loppersum - Nach dem jahrelangen Leerstand folgte jüngst der Abriss des ehemaligen Loppersumer Dorfkruges. Zeitgleich mit dem Gebäude verschwand auch die letzte Hoffnung auf eine Weiternutzung als Treffpunkt für die Bewohner des Ortes. Die SPD möchte nun das Dorfentwicklungsprogramm nutzen, so dass Loppersum einen neuen Treffpunkt bekommt – und hat dafür schon ein Gebäude im Auge.

Nahe des geplanten neuen Demenzzentrums im historischen Ortskern steht nämlich die „Alte Schule“ leer. In Gesprächen, die der SPD Ortsverein Loppersum mit dem Kirchenrat über eine sinnvolle Nutzung des leerstehenden und unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes geführt hat, sei die Idee aufgekommen, „dieses Haus den Bürgerinnen und Bürgern als Dorfgemeinschaftshaus zur Verfügung zu stellen“, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heißt.

Mit Fördermitteln sanieren

Der Kirchenrat habe bislang keine Möglichkeit gesehen, die „Alte Schule“ selbst zu sanieren und zu nutzen. Nun macht die SPD den Vorschlag, dass die Kirche das historische Gebäude „für den symbolischen Preis von 1 Euro an die Gemeinde“ verkaufen soll. In einer gemeinsamen Sitzung mit Pastor, der Kirchenrats- und SPD-Mitgliedern, sei die Idee bereits besprochen worden.

Die Gemeinde, so der Vorschlag der SPD, solle das Gebäude dann sanieren „und es den Bürgerinnen und Bürgern Loppersums als Dorfgemeinschaftshaus zur Verfügung“ stellen. Für das zugehörige Grundstück könne ein Erbpachtvertrag zwischen der Kirchengemeinde und der Gemeinde Hinte abgeschlossen werden.

„Im Zuge des Dorfentwicklungsprogramms sollte ein Nutzungskonzept entwickelt werden, um Fördermittel aus diesem Programm für die Sanierung des Gebäudes zu erhalten“, so die SPD. Mit Blick auf das in unmittelbarer Nachbarschaft entstehende Demenzzentrum könnten sich aus dem Vorhaben „hervorragende Synergien“ ergeben, so die SPD.

Ähnliche Artikel