Ausstellung

Kunst und Krieg

 | 25.04.2022 17:43 Uhr  | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Gehören mit zu den Künstlern, die ihre Werke in der Wanderausstellung ausstellen: „IngOhmes“ (von links), Gina Sossna-Wunder sowie Rolf und Margit Hillen. Sossna-Wunder zeigt eines der Bilder, welches in der Ausstellung zu sehen sein wird. Foto: Hock
Gehören mit zu den Künstlern, die ihre Werke in der Wanderausstellung ausstellen: „IngOhmes“ (von links), Gina Sossna-Wunder sowie Rolf und Margit Hillen. Sossna-Wunder zeigt eines der Bilder, welches in der Ausstellung zu sehen sein wird. Foto: Hock
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Mit einer großen Wanderausstellung wollen elf Künstlerinnen und Künstler Geld für die Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine sammeln. Die meisten Künstler kommen aus der Krummhörn.

Krummhörn/Leer/Esens/Emden - Elf Künstlerinnen und Künstler, die meisten davon aus der Krummhörn, haben sich zusammengetan und stellen in einer Wanderausstellung unter dem Titel „Kunst für die Ukraine“ zahlreiche Werke aus. Damit wollen sie auch die aktuelle Spendenaktion des Hilfswerks „Ein Herz für Ostfriesland“ von Ostfriesen-Zeitung, Ostfriesischen Nachrichten und General-Anzeiger unterstützen.

Was und warum

Darum geht es: Elf Künstlerinnen und Künstler stellen Werke zum Thema Krieg in Leer, Esens und Emden aus.

Vor allem interessant für: Kunstinteressierte.

Deshalb berichten wir: Teile der Erlöse aus der Ausstellung kommen dem Hilfswerk „Ein Herz für Ostfriesland“ zugute.

Den Autor erreichen Sie unter: c.hock@zgo.de

Die Idee dazu hatte Gina Sossna-Wunder. „Wir wollten etwas tun, weil uns das Thema natürlich auch beschäftigt und wir nicht wissen, wie wir mit den schlimmen Bildern aus dem Fernsehen umgehen sollen“, sagt Sossna-Wunder im Gespräch mit unserer Zeitung. Innerhalb von nur knapp vier Wochen fand die Künstlerin, die in Rysum ein Atelier betreibt, Mitstreiter und organisierte drei Ausstellungsorte.

Unterstützung für „Ein Herz für Ostfriesland“

Los geht es am 11. Mai in der Stadtsparkasse in Leer, Mühlenstraße 93, um 16 Uhr. Hier läuft die Ausstellung bis zum 3. Juni, dann geht es am 19. Juni (bis 8. Juli) weiter in der St. Magnus-Kirche in Esens. Vom 16. Juli bis 6. August ist die Ausstellung dann in der Neuen Kirche in Emden zu sehen. Gezeigt werden, zu den jeweiligen Öffnungszeiten der Ausstellungsorte, unter anderem Gemälde, Druckgrafiken und Skulpturen. Jeder Künstler habe mindestens fünf unterschiedliche Kunstwerke für die Ausstellung zur Verfügung gestellt, so Sossna-Wunder. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Die Werke seien nicht zwangsläufig im Eindruck des Krieges gegen die Ukraine entstanden. „Alle von uns haben schon zum Thema Krieg gearbeitet“, sagt Sossna-Wunder. Die Werke seien alle ganz unterschiedlich – und stehen auch zum Verkauf. „Die Hälfte der Einahmen aus diesem Verkauf spenden wir an ,Ein Herz für Ostfriesland‘“, so Sossna-Wunder. Zudem gebe es bei jeder Eröffnung auch kleinere Werke, die nichts mit Krieg zu tun haben, zu erwerben. „Die Erlöse aus diesen Verkäufen gehen zu 100 Prozent an das Hilfswerk“, sagt die Künstlerin. Auch die Erlöse aus dem Verkauf des Ausstellungs-Katalogs gehen in voller Höhe an „Ein Herz für Ostfriesland“. Gerne hätten die Künstler auch in der Krummhörn ausgestellt, aber es „gibt leider keinen passenden Ort für eine so große Ausstellung“, sagt Sossna-Wunder.

Die Schirmherrschaft zur Wanderausstellung hat Rico Mecklenburg, Präsident der Ostfriesischen Landschaft, übernommen. Weitere Partner sind die Veranstaltungsorte, also die Stadtsparkasse Leer-Wittmund, die evangelisch-lutherische sowie die evangelisch-reformierte Kirche. Folgende Künstlerinnen und Künstler stellen aus: Michael Becker, Hielkje van Damme, Ingrid Freihold, Margit Hillen, Rolf Hillen, Ida Oelke, „IngOhmes“, Katharina Schultz, Gina Sossna-Wunder, Kriso ten Dornkaat und Georg Willms.