Berufung im Steuer-Vorwurf  Zweite Prozessrunde gegen Ex-Bürgermeisterkandidaten aus Wiesmoor

| | 13.05.2022 17:47 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Verhandelt wird am Landgericht Aurich. Foto: Ortgies
Verhandelt wird am Landgericht Aurich. Foto: Ortgies
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Im November wurde Christian Rademacher-Jelten zu zwei Jahren Haft verurteilt. Nach seiner Berufung wird die Sache bald neu aufgerollt.

Aurich/Wiesmoor - Der Auricher Steuer-Prozess gegen den ehemaligen Wiesmoorer Bürgermeisterkandidaten Christian Rademacher-Jelten geht im Herbst in die zweite Runde. Stefan Büürma, Pressesprecher des Landgerichts Aurich, bestätigte der Redaktion, dass für Dienstag, 11. Oktober, der Beginn der Berufungsverhandlung angesetzt ist.

Das Amtsgericht Aurich hatte Rademacher-Jelten im November wegen versuchter Steuerhinterziehung in zwei besonders schweren Fällen zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Zwei Monate davon sollten wegen Verzögerungen im Gerichtsprozess bereits als vollstreckt gelten. Hintergrund des Prozesses war der Vorwurf gewesen, Rademacher-Jelten habe unrechtmäßig Rückstellungen in sechsstelliger Höhe angegeben.

Gegen das Urteil das Schöffengerichts hatten sowohl Staatsanwaltschaft als auch Rademacher-Jelten Berufung eingelegt. Die Anklagebehörde hatte drei Jahre Haft gefordert, der Anwalt des Angeklagten eine Einstellung des Verfahrens.

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