Verkehrssicherheit Druckampel in Weener lässt weiter auf sich warten
Die Mühlenstraße in Weener zu überqueren, soll sicherer werden. Eigentlich sollte in Höhe der Felta-Tankstelle bereits im Frühjahr eine Druckampel installiert werden. Die steht aber immer noch nicht.
Weener - Seit zig Jahren wird in Weener über eine Ampel an der stark befahrenen Mühlenstraße (Landesstraße 15) diskutiert. Um die Verkehrssicherheit für Fußgänger in dem Bereich zu verbessern, soll in Höhe des Friedhofs und der Felta-Tankstelle eine Druckampel aufgestellt werden. Die steht aber immer noch nicht.
Was und warum
Darum geht es: Seit vielen Jahren wird über eine Ampel an der Mühlenstraße in Weener diskutiert. Das Hickhack um den Standort ist inzwischen zwar geklärt, die Ampel steht aber immer noch nicht.
Vor allem interessant für: alle Verkehrsteilnehmer, die auf der Mühlenstraße unterwegs sind
Deshalb berichten wir: Die Stadt hatte angekündigt, dass die Ampel im Frühjahr aufgestellt werden soll. Inzwischen ist Sommer, aber die Installation lässt immer noch auf sich warten. Die Autorin erreichen Sie unter: t.gettkowski@zgo.de
„Es laufen noch Abstimmungsgespräche mit der EWE wegen der Stromversorgung für die Ampel in dem Bereich“, sagte Weeners Bürgermeister Heiko Abbas auf Nachfrage. Daher gibt es noch keinen genauen Termin, wann die Anlage tatsächlich aufgestellt wird.
Ampel wird sehnlichst erwartet
Die Ampel wird von vielen sehnlichst erwartet. Denn die Straße ist die Hauptverkehrsader zwischen Weener und Papenburg. Sie wird auch vom Schwerlastverkehr stark frequentiert. Tempo 50 ist dort erlaubt, zumindest gefühlt wird dort aber schneller gefahren. Die Bewohner des Altenzentrums Rheiderland kämpfen daher schon seit Jahren für eine Möglichkeit, die es ihnen ermöglicht, sicherer über die Straße zu kommen, um Besorgungen beim Lidl-Markt zu machen.
Um zu den Schulen an der Wiesenstraße zu gelangen, müssen täglich auch viele Kinder und Jugendliche die vielbefahrene Straße queren. Der Standort wurde nicht zuletzt auch in ihrem Interesse gewählt. Nach langjährigen Diskussionen einigten sich Politik und Behörden, eine einfache Druckampel in Höhe des Friedhofs zu installieren – auch, wenn vielen Heimbewohnern eine Ampel in Höhe des Altenzentrums lieber gewesen wären.