Lösung für Kita gefunden  Gemeinderat macht Weg für Kindergarten Warsingsfehn frei

| | 05.07.2022 06:32 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Für Kinder zwischen drei und fünf Jahren soll es in Warsingsfehn eine neue Betreuungsmöglichkeit geben. Foto: Pixabay
Für Kinder zwischen drei und fünf Jahren soll es in Warsingsfehn eine neue Betreuungsmöglichkeit geben. Foto: Pixabay
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Nach jahrelangem Hin und Her gibt es eine Lösung für das Gelände der Grundschule Warsingsfehn-West. Damit könnte ein neuer Kindergarten gebaut werden.

Warsingsfehn - Noch zwei Wochen vor der Gemeinderatssitzung hatte die CDU-Fraktion beteuert, dass sie einem Neubau eines Kindergartens neben der Grundschule Warsingsfehn-West nicht zustimmen werde. Doch eine neue Planung für das Grundstück hat dazu geführt, dass sie ihre Bedenken aufgegeben und im Gemeinderat für eine entsprechende Änderung des Bebauungsplans gestimmt hat.

Was und warum

Darum geht es: Die Lebenshilfe will in Warsingsfehn einen neuen Kindergarten bauen. Bisher gab es dagegen Bedenken.

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Deshalb berichten wir: Der Gemeinderat hat einer Änderung des Bebauungsplans zugestimmt, die den Bau ermöglichen würde.

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Das liegt hauptsächlich an einer geänderten Zufahrt und einem Neuzuschnitt des Schulhofes. Mehr als zwei Jahre dauert das Planänderungsverfahren nun schon, doch jetzt präsentierte Bürgermeister Hendrik Schulz (SPD) eine Lösung, die offenbar für alle passt. Auch eine Reihe von Eltern hatte sich gegen den Neubau gewandt, weil sie zusätzlichen Verkehr und damit eine Gefährdung für ihre Kinder befürchten.

Einbahnstraße geplant

Dem soll nun mit einer Einbahnregelung um den geplanten Kindergarten herum begegnet werden. Weil die Zufahrt auf diese Weise nur einspurig bleiben kann, können auf der Rückseite 15 Parkplätze und neben dem Gebäude weitere acht Parkplätze angelegt werden. Außerdem ist ein Fuß- und Radweg zur Grundschule vorgesehen. „Eine Einbahnregelung haben wir schon bei den Veenmäusen und beim Kleinen Kindergarten in Veenhusen – wieso sollte das nicht auch hier möglich sein?“, so Schulz. Um Schülern den Schulweg über die Edzardstraße hinweg zu erleichtern, soll kurz vor der Einmündung in die Dr.-Warsing-Straße eine Fußgängerampel aufgestellt werden. Diese könne natürlich umgekehrt auch für den Weg zur Filius-Krippe genutzt werden, so Schulz.

Die Schule nutzt derzeit drei Flächen für die Pausen – künftig soll es nur noch einen einzigen Pausenhof geben, der laut Schulz größer ist als die bisherige Fläche. Um diesen anzulegen, sollen zwar ein Umkleideraum und ein Raum für Logopädie weichen, aber die Schule bekomme dafür einen neuen Raum dazu. „Insofern verbessert sich auch die Situation für die Schule“, sagt der Bürgermeister. Er habe diese Lösung mit der Schulleitung besprochen.

Unterlagen liegen bald aus

Die Unterlagen für den Bebauungsplan werden in den nächsten Tagen öffentlich ausgelegt und sind dann auch auf der Internetseite www.moormerland.de abrufbar. Im Zuge des Verfahrens können Stellungnahmen dazu abgegeben werden. „Diese werden wir bearbeiten und rechnen für September mit dem Satzungsbeschluss“, sagt Schulz. Danach stehe dem Bau des Kindergartens durch die Lebenshilfe nichts mehr im Weg.

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