Suche nach Lösung Krummhörner Politik will Dorfgemeinschaft unterstützen
Erst hat der Verwaltungssausschuss der Gemeinde Krummhörn die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Woltzeten gekippt. Jetzt sprach er sich für eine Lösungssuche aus.
Woltzeten/Pewsum - Es wird keine große Sanierung und Neugestaltung des Dorfgemeinschaftshauses in Woltzeten geben. Davon rückt die Politik in der Gemeinde Krummhörn nicht ab. Im nicht-öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss (VA) wurde nun aber die Suche nach einer Lösung beschlossen.
Das bestätigte dieser Zeitung gegenüber Krummhörns Bürgermeisterin Hilke Looden (parteilos). Demnach sei die Verwaltung durch den VA beauftragt worden zu überprüfen, ob eine „abgespeckte“ Sanierung mit Fördermitteln realistisch sei. Zuletzt wurde davon ausgegangen, dass die Sanierung des Hauses und des Außengeländes 846.000 Euro kosten würde, von denen maximal 500.000 Euro gefördert werden würden. Nachdem die Politik diesen Maßnahmen erst grünes Licht gab, kippte der VA diese Entscheidung aufgrund des Kosten-Nutzen-Verhältnisses jüngst.
Mit der nun erfolgten Entscheidung, nach einer anderen Lösung zu suchen, folgte der VA nicht genau einem Antrag der SPD. Diese hatte vorgeschlagen, eine Summe von 200.000 Euro neu in den bereits beschlossenen Haushalt einzustellen. Eingesetzt werden sollte das Geld laut SPD entweder direkt oder als Eigenanteil im Rahmen eines Förderprogramms. Dieser Vorschlag fand aber so keine Mehrheit. „Man ist sich aber einig, dass man für Woltzeten etwas machen will“, so die Bürgermeisterin am Freitag, dem Tag nach der VA-Sitzung. Sollte sich herausstellen, dass eine kleinere Lösung mit Fördermitteln nicht möglich sei, würde man nach anderen Möglichkeiten suchen.
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