Tiny House  Wo bleiben die kleinen Häuser für Hinte?

| | 15.08.2022 09:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Klein und kompakt: So oder so ähnlich wird das Tiny House wohl aussehen, das spätestens ab dem kommenden Jahr Urlaubern und Interessierten für Übernachtungen in Loppersum angeboten wird. Foto: Brette Haus
Klein und kompakt: So oder so ähnlich wird das Tiny House wohl aussehen, das spätestens ab dem kommenden Jahr Urlaubern und Interessierten für Übernachtungen in Loppersum angeboten wird. Foto: Brette Haus
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Der Pachtvertrag für das Grundstück läuft schon, aber von einem Tiny House in Loppersum ist noch nichts zu sehen. Die zuständigen Unternehmer schauen aufs Jahresende.

Loppersum - Es war ein lang gehegter Traum des verstorbenen FLH-Ratsherrn Gerhard Hoffmann: eine Tiny-House-Siedlung für die Gemeinde Hinte. Geworden ist aus dieser Idee bislang nichts, es scheiterte an politischen Mehrheiten. Aber dennoch, so hieß es bereits im Februar dieses Jahres, könnte bald zumindest eines der Kleinsthäuser in Loppersum in bester Kanallage stehen.

Was und warum

Darum geht es: Zum Ende des Jahres könnte das erste offizielle Tiny House in der Gemeinde Hinte aufgebaut werden.

Vor allem interessant für: diejenigen, die sich für alternative Wohnformen interessieren; Urlauber und Ausflügler

Deshalb berichten wir: Wir wollten wissen, wie es um das im Februar angekündigte Projekt bestellt ist.

Den Autor erreichen Sie unter: c.hock@zgo.de

Doch was ist daraus geworden? Seit der Ankündigung der beiden Unternehmer von „Tiny House Nordsee“, Kevin de Vries aus Pewsum und Thorsten Janssen aus Norden, war es still um das Projekt geworden. Zumindest nach außen, denn im Hintergrund wurde fleißig weitergearbeitet.

Lieferzeit von mehreren Wochen

Wie de Vries auf Nachfrage bestätigt, liegt der genehmigte Bauantrag für ein Tiny House mittlerweile vor. Gebaut werden soll weiterhin auf einem gemeindeeigenen Grundstück direkt am Knockster Tief. „Wir haben das Gelände verpachtet und der Pachtvertrag läuft auch schon“, so Hintes Bürgermeister Uwe Redenius.

Aktuell sei man dabei, die letzten Details vor der Bestellung des Kleinsthauses zu klären, so de Vries. Er und sein Geschäftspartner bauen die Häuser nicht von Grund auf selbst, sondern haben sich für den Anbieter „Brette Haus“ mit Hauptsitz in Lettland entschieden. „Das besondere ist das Faltsystem“, so de Vries Anfang des Jahres. Das Haus werde so geliefert, dass es innerhalb von drei Stunden an seinem neuen Standort auseinandergefaltet und aufgebaut werden könne.

Für den Standort in Loppersum sei weiterhin vorgesehen, ein Kleinsthaus mit einer Wohn- und Nutzfläche von rund 47 Quadratmetern aufzustellen. De Vries hofft, dass der Aufbau noch in diesem Jahr vonstattengeht. „Wir rechnen damit, dass wir das Haus in ungefähr vier Wochen bestellen können“, sagt der Pewsumer. Die Lieferzeit betrage mehrere Wochen, so dass hoffentlich in zwölf bis 16 Wochen mit dem Aufbau begonnen werden kann. „Das Haus ist natürlich winterfest“, so de Vries. Sobald es steht und alles geregelt ist, soll das erste offizielle Tiny House in der Gemeinde Hinte für Urlauber und Interessierte anmietbar sein.

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