Früher als geplant  Lampen in der Krummhörn sollen wieder angehen

| | 12.09.2022 06:57 Uhr | 1 Kommentar | Lesedauer: ca. 1 Minute
Viele Orte in Deutschland haben die nächtliche Straßenbeleuchtung reduziert. In der Krummhörn gab es diesbezüglich Beschwerden von Anwohnern. DPA-Symbolfoto: Reichel
Viele Orte in Deutschland haben die nächtliche Straßenbeleuchtung reduziert. In der Krummhörn gab es diesbezüglich Beschwerden von Anwohnern. DPA-Symbolfoto: Reichel
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Nach Beschwerden aus der Bevölkerung werden in der Krummhörn vielleicht schon in dieser Woche die Straßenlaternen nachts wieder angeschaltet. Dennoch sucht man weiter nach Sparmöglichkeiten.

Krummhörn/Hinte - Nach zahlreichen Hinweisen und Beschwerden aus der Bevölkerung will die Gemeinde Krummhörn die Straßenlaternen voraussichtlich früher wieder wie gewohnt anschalten als geplant. Ursprünglich sollte noch bis Ende September auf diese Art Strom und vor allem Geld angesichts steigender Preise gespart werden.

Nachdem am Donnerstag im Bildungsausschuss der Gemeinde das Thema Beleuchtung kurz angesprochen wurde, kündigte Bürgermeisterin Hilke Looden (parteilos) an, dass voraussichtlich in dieser Woche schon eine entsprechende Entscheidung gefällt werden soll.

Weitere Ideen werden erarbeitet

In der Nachbargemeinde Hinte ist man schon zur eigentlichen Regelung zurückgekehrt. Das bestätigt Bürgermeister Uwe Redenius (parteilos) auf Nachfrage. Im Gegensatz zur Krummhörn war in Hinte eine Abschaltung der Straßenbeleuchtung auch nur bis Ende August geplant.

Unbenommen davon arbeiten beide Gemeinden aber weiterhin an Idee, wie angesichts der steigenden Gas- und Energiepreise gespart werden kann. Entsprechende Arbeitsgruppen tagen und erarbeiten Vorschläge für die Politik. Die Gemeinderäte dürfen vor allem bei Entscheidungen, die auch die Bürgerinnen und Bürger betreffen, mitreden. Bei beiden Gemeinden ist unter anderem eine Änderung der Zeiten, in denen die Straßenbeleuchtung angeschaltet wird, weiter in der Diskussion.

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