Jugendrat in Bunde  14 junge Leute wollen Politik machen

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Von Vera Vogt
| 05.10.2022 14:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der Jugendgemeinderat in Bunde rückt näher. Symbolfoto: Pixabay
Der Jugendgemeinderat in Bunde rückt näher. Symbolfoto: Pixabay
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Zum ersten Mal soll es in Bunde einen Jugendgemeinderat geben. Jetzt sind die Kandidatinnen und Kandidaten gefunden. Dabei gab es eine Überraschung.

Bunde -Jugendliche der Gemeinde Bunde konnten sich als Kandidatin oder Kandidat für den ersten Jugendgemeinderat in der Geschichte der Gemeinde Bunde bewerben. Und das haben einige junge Leute getan.

Bürgermeister Uwe Sap staunte nicht schlecht über die Anzahl der Interessierten, heißt es in der Mitteilung: „14 Jugendliche aus drei Ortsteilen unserer Gemeinde stellen sich zur Wahl für die sieben Ratsplätze. Ich freue mich sehr über ein so großes Interesse.“ Der Plan, aus allen sieben Ortsteilen jemanden zu finden, ist nicht aufgegangen, dennoch zeigt man sich sehr zufrieden.

Wie geht es weiter?

Alle Kandidatinnen und Kandidaten werden nun sich und ihre Ideen den Wahlberechtigten vorstellen. Dabei sollen sie sich nicht allein durch ihren ersten Wahlkampf schlagen: Begleitet und betreut werden sie hierbei von den Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen des Jugendbüros Bunde, so die Gemeinde. Dann können junge Menschen ihre Stimmen abgeben.

Jeder der 468 Wahlberechtigten bekomme bis zum 21. Oktober eine Wahlberechtigungskarte nach Hause geschickt. Dazu gehören alle Kinder und Jugendlichen zwischen zwölf und 18 Jahren, die in der Gemeinde Bunde gemeldet sind. Die eigentliche Wahl findet dann online zwischen dem 5. und 11. November statt. Zum 1. Dezember soll die Amtsperiode des Jugendgemeinderats beginnen. Es soll ein Vorsitzender oder eine Vorsitzende gewählt werden, außerdem wird ein Ratsmitglied beratendes Mitglied im Jugend-, Sozial- und Sportausschuss des Gemeinderats.

Nicht zuletzt sollen die jungen Leute ein eigenes Budget bekommen. „Wir sind nun schon gespannt auf die Arbeit des Rates, auf mögliche Schwerpunkte und Themen, mit denen sich die Jugendlichen beschäftigen werden“, so der Bürgermeister. Die Jugendlichen sollen immer zwei Jahre im Amt bleiben. Ausnahmsweise endet die Wahlperiode für den ersten Jugendgemeinderat am 31. März 2025.

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