Angedrohter Massenaustritt  Bürgermeisterin will Feuerwehr-Frist vorgreifen

| | 22.11.2022 08:34 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Mehr als die Hälfte der Mitglieder der Feuerwehr Krummhörn-Nord hat mit Austritt gedroht. Die Verwaltung will die Wogen glätten. Foto: Hillebrand/Archiv
Mehr als die Hälfte der Mitglieder der Feuerwehr Krummhörn-Nord hat mit Austritt gedroht. Die Verwaltung will die Wogen glätten. Foto: Hillebrand/Archiv
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Es herrscht Unmut zwischen Teilen der Feuerwehr Krummhörn-Nord und der Gemeindeverwaltung. Die Feuerwehrleute hatten eine Frist gesetzt, die Bürgermeisterin will früher reagieren.

Krummhörn - Es kam in der vergangenen Woche überraschend: 32 Mitglieder der Feuerwehr Nord der Gemeinde Krummhörn drohten in der Fachausschusssitzung mit einem geschlossenen Austritt. Das wäre die Mehrheit der Wehrmitglieder. Hilke Looden, parteilose Bürgermeisterin der Krummhörn, möchte nun ihrerseits das Gespräch suchen. Es gebe nachvollziehbaren Unmut, so Looden am Montag auf Nachfrage.

Der Grund für die Drohung der Feuerwehrleute: Unzufriedenheit damit, dass das lang versprochene neue Feuerwehrhaus immer noch nicht gebaut beziehungsweise noch nicht einmal ein Bauantrag eingereicht wurde. Die Feuerwehrleute setzten der Verwaltung und allen voran Bürgermeisterin Looden eine Frist bis zum 30. November. An diesem Tag wolle man „ein schlüssiges Konzept“ von der Verwaltung vorgelegt bekommen. Looden will diesem Termin zuvorkommen. „Wir werden zu einem Gespräch vor dem 30. November einladen“, sagte Looden am Montagabend. Man wolle die eigene Sicht in Ruhe darstellen, „auch, was von Verwaltungsseite nicht so gut gelaufen ist“, so die Bürgermeisterin. Dann hoffe man, zusammen mit den Feuerwehrleuten eine Lösung zu finden.

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