Pechsträhne für Landesligisten Achillessehnenriss hat sich bei Firrels Rene Carstens bestätigt
Der Torwart wird seiner Mannschaft lange fehlen. Erst vergangene Woche musste ein Firreler ins Krankenhaus. Es sind die nächsten Akte einer bitteren Krankenhaus-Serie des Fußball-Sechstligisten.
Firrel - Die Befürchtung hat sich bestätigt: Rene Carstens von GW Firrel hat sich die Achillessehne gerissen. Der Torwart des Fußball-Landesligisten zog sich die schwere Verletzung am Freitag bei der 2:6-Niederlage beim SV Meppen II ohne Fremdeinwirkung zu. Er wurde noch während der Partie ins Meppener Krankenhaus gefahren.
„Das ist für Rene als Fußballer und auch Mensch richtig bitter“, erzählt sein Trainer Bernd Grotlüschen. Der 30-Jährige hatte sich gerade erst von einem Kreuzbandriss erholt und war nach dem Aufbautraining wieder spielbereit. Zum anderen trat der Emder kürzlich eine neue Arbeitsstelle in verantwortlicher Position an. „Das alles beschäftigt ihn natürlich.“
Fünfmal ins Krankenhaus
Die Firreler fuhren nach dem Spiel zum Krankenhaus und sammelten ihren verletzten Torwart ein. Nun wird er sich mit dem Sport-Mediziner Dr. Thomas Keese-Röhrs beraten, wie es nun weitergeht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit steht innerhalb weniger Tage eine Operation an, das verbessert den Heilungsprozess, der sich über Monate hinwegziehen kann. Für Carstens ist die Saison ohnehin beendet. Wie schwer die Verletzung ist, weiß Bernd Grotlüschen aus eigener Erfahrung.
Mit Blick auf die vielen schweren Verletzungen schüttelt Grotlüschen den Kopf. „Das ist brutal und großes Pech.“ Erst vergangene Woche musste Jan Grotlüschen mit einer Hüft-Verletzung beim Spiel in Schüttorf ins Krankenhaus. Auch Henning Röbke, Patrick Vietor und Marc Steinheuser erging es mit anderen Verletzungen im letzten Jahr nicht anders.
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