Heimspiel gegen Oythe  Firrel will unbedingt spielen und 2023 erstmals punkten

| | 24.03.2023 17:36 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der VfL Oythe (links) spielt nicht das erste Mal in Firrel (Lasse Härtel). Archivfoto: Doden
Der VfL Oythe (links) spielt nicht das erste Mal in Firrel (Lasse Härtel). Archivfoto: Doden
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Der Regen solle GW Firrel am Sonntag nicht stoppen. Der Fußball-Landesligist möchte gegen den VfL Oythe (17 Uhr) in jedem Falle spielen. Zwei Kicker wurden unter der Woche erfolgreich operiert.

Firrel - Nach drei Kunstrasenspielen mit drei Niederlagen und zwei schwer verletzten Spielern freut sich Grün-Weiß Firrel wieder auf echten Rasen unter den Füßen. Auch wenn die Regenfälle der vergangenen Tage auch nicht vor Firrel halt machten, ist der Fußball-Landesligist zuversichtlich, die Heimpartie am Sonntag gegen den VfL Oythe austragen zu können. Anstoß ist um 17 Uhr.

„Wir wollen unbedingt spielen und hoffen, dass wir am Sonntag dann auch abschließend den Daumen heben können“, sagt Firrels Vorsitzender Johannes Poppen. Das wäre ganz im Sinne der Mannschaft um Trainer Bernd Grotlüschen.

Trainer Grotlüschen warnt

Nach den drei Auswärtsniederlagen will sein Team die 90 Minuten mal wieder mit einem Erfolgserlebnis im Form von Punkten beenden. Das wäre auch wichtig für die Tabelle, auch wenn der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz bei noch zwölf zu absolvierenden Spielen noch neun Punkte beträgt. „Wir wollen und müssen aber aufpassen, dass wir da unten nicht noch reinrustschen“, sagt Grotlüschen.

„Dort unten“ befindet sich seit Monaten der Landesliga-Dino VfL Oythe, der zwischenzeitlich auch kurzzeitig in der Oberliga spielte. Weil der Blick nun aber Richtung Bezirksliga geht, reagierte der Verein und verpflichtete in der Winterpause mit Mario Neumann einen Trainer, der zuvor jahrelang unter Christian Neidhart als Co-Trainer beim SV Meppen gearbeitet hatte.

Gegner mit bekanntem Trainer

Dieses Engagement endete vor rund zwei Jahren. Nach dem Auftaktsieg gegen GW Mühlen (3:1) folgte ein 2:3 gegen Frisia Wilhelmshaven. Nun steht Oythe bei fünf Punkten Rückstand zum rettenden Ufer noch mehr unter Zugzwang. Die Firreler wollen sich aber weniger mit der Situation des Gastes, sondern viel mehr mit der eigenen beschäftigen. „Wir haben in den vergangenen Spielen auch ein paar Fehler zu viel gemacht“, erklärt Trainer Bernd Grotlüschen. „Die müssen wir nun wieder minimieren.“

Erfreulich ist, dass Michael Olybrys nach dem krankheitsbedingten Fehlen bei Meppen II (2:6) wieder einsatzfähig ist. Bei Manuel Suda wird sich das wegen anhaltender Knie-Probleme wie in den kommenden Wochen immer erst kurzfristig entscheiden. Ein Ärzte-Eingriff ist erst Anfang Mai vorgesehen. Bereits operiert wurden dagegen die beiden Langzeitverletzten. Jan Grotlüschen (Hüfte) und Rene Carstens (Achillessehnenriss) verletzten sich in den vergangenen beiden Spielen. Sie wurden nun in dieser Woche am selben Tag von Sport-Mediziner Dr. Thomas Keese-Röhrs erfolgreich operiert.

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