Abstiegskampf in der Bezirksliga  Entscheidende Wochen – gerät Germania in Abstiegsgefahr?

| | 13.04.2023 15:49 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Germania-Trainer Arndt Watzema (links) und Co-Trainer Rüdiger Schult blicken auf zwei wegweisende Spiele in der Bezirksliga. Sonntag kommt Jheringsfehn, dann geht es nach Aurich. Foto: Steenhoff
Germania-Trainer Arndt Watzema (links) und Co-Trainer Rüdiger Schult blicken auf zwei wegweisende Spiele in der Bezirksliga. Sonntag kommt Jheringsfehn, dann geht es nach Aurich. Foto: Steenhoff
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Wichtige Spiele warten auf Germania. In Leer ist man sich der Lage bewusst. Staffelleiter Frank Schulte gab nun Details zur Relegation eines Bezirksligisten gegen den Ostfrieslandliga-Dritten bekannt.

Ostfriesland - In den Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga könnte an den nächsten zwei Wochenenden nochmal Dynamik kommen. Wenn es für Germania Leer schlecht läuft, ist der Traditionsverein dann plötzlich mittendrin.

„Wir sind uns der Lage bewusst und haben zwei wichtige Spiele vor der Brust“, sagt Germania-Trainer Arndt Watzema vor dem Sonntags-Heimspiel gegen die SG Jheringsfehn/Stikelkamp/Timmel und dem darauffolgenden Gastspiel bei der SpVg Aurich am 23. April.

Die Ausgangslage im Keller

Die Plätze 18, 17 und 16 steigen in die Ostfrieslandliga ab, der 15. bestreitet eine Relegation gegen den Ostfrieslandliga-Dritten. Hält Grün-Weiß Firrel als derzeit einziges ostfriesisches Landesliga-Team die Liga, steigen nur zwei Mannschaften direkt aus der Bezirksliga ab. Der Tabellensechszehnte ginge in die Relegation, der 15. wäre gerettet. Derzeit beträgt Firrels Vorsprung auf die Abstiegszone sieben Punkte.

Mit Concordia Suurhusen (18./ 4 Punkte) und Ostfrisia Moordorf (17./ 7 Punkte) stehen zwei Bezirksliga-Absteiger im Grunde fest. Der 16. SpVg Aurich (24 Spiele/19 Punkte) und der 15. SV Jheringsfehn (23 Spiele / 21 Punkte) haben sich über das Oster-Wochenende an den 14. Germania Leer (24 Spiele/ 26 Punkte) herangerobbt. Auch, weil Leer überraschend 0:1 in Moordorf verlor – es war der erste Saisonsieg der Ostfrisia. Diesen Sonntag könnte Aurich mit einem Sieg in Suurhusen weiter an Leer heranrücken, sofern Germania gegen Jheringsfehn nicht gewinnt.

Lage bei Germania Leer

„Unser Ziel ist es, den Abstand zu Jheringsfehn an diesem Wochenende nicht kleiner werden zu lassen“, sagt Germania-Trainer Arndt Watzema. Die enge Personallage habe dafür gesorgt, dass sich sein Team auch nicht einspielen konnte und es auch immer wechselnde Aufstellungen gegeben habe. Durch drei neue weitere amerikanische Akademie-Spieler aus Schüttorf – zwei wurden schon beim 1:3 in Esens am Montag eingewechselt – hat er noch mehr Optionen.

„Ich bin guter Dinge, dass wir Sonntag einen Kader von 15, 16 Spielern haben werden. Ich hoffe auch, dass das zuletzt fehlende Spielglück zurückkehrt“, so Watzema, der ein spannendes Derby gegen Aufsteiger Jheringsfehn erwartet.

So läuft die Relegation

Wer nach der regulären Saison auch immer in die Relegation muss, er trifft auf den Tabellendritten aus der Ostfrieslandliga. Derzeit belegt der TuS Hinte diesen Platz. Der Zweite TuS Holtriem und der Verfolger VfB Uplengen sind auch potenzielle Gegner. Bezirksliga-Staffelleiter Frank Schulte erläuterte auf Nachfrage nun auch den Ablauf der Relegation: „Es sind zwei Spiele geplant, für jede Mannschaft ein Heimspiel. Außer beide Klubs möchten die Partie lieber in nur einem Entscheidungsspiel auf neutralem Platz austragen.“

Die Bezirksliga als auch die Ostfrieslandliga bestreiten ihren letzten Spieltag am ersten Juni-Wochenende (3./4. Juni). Ob bei einem Hin- und Rückspiel an den beiden darauffolgenden Wochenenden oder in einem kürzeren Zeitfenster (Mittwoch/Samstag) gespielt werde, würde ebenfalls mit den Relegations-Teilnehmern besprochen werden, so Schulte.

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