Infrastruktur  Sielweg zwischen Hinte und Emden auf der Zielgeraden

| | 07.09.2023 09:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Arbeiten am Sielweg gehen voran. Im Oktober soll, sofern nichts mehr dazwischenkommt, die Strecke wieder freigegeben werden. Foto: Wagenaar
Die Arbeiten am Sielweg gehen voran. Im Oktober soll, sofern nichts mehr dazwischenkommt, die Strecke wieder freigegeben werden. Foto: Wagenaar
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Fast drei Kilometer Radweg für 2,5 Millionen Euro: Noch dieses Jahr soll es sich zwischen Emden und Hinte wieder besser Radfahren.

Emden/Hinte - Die Sanierung des Sielwegs zwischen Hinte und Emden nähert sich nach rund sechs Monaten Bauzeit dem Ende. Das bestätigt Hintes Bürgermeister Uwe Redenius (parteilos) auf Nachfrage. Wenn nichts Unvorhergesehenes mehr passiert, soll die rund drei Kilometer lange Strecke im Oktober wieder freigegeben werden.

Der Sielweg wurde seit März auf einer Länge von 2,7 Kilometern auf 3,5 Meter verbreitert und zur Fahrradstraße ausgebaut. Die Arbeiten begannen im Bereich Harsweger Ziegelei von der Brücke an der Kanalstraße kommend und setzten sich in Richtung Emden fort.

Lampen müssen noch aufgebaut werden

Wie Redenius gegenüber dieser Zeitung erklärt, sind die meisten Arbeiten bereits erledigt. „Alles grün“, sagt der Bürgermeister zum weiteren Verlauf. Weite Teile seien bereits fertig, bei anderen fehle noch die Asphalt-Feindecke. Dann müsste vor allem noch die neue Beleuchtung installiert werden. Dabei handele es sich um eine „intelligente“ Beleuchtung, so der Bürgermeister, die entsprechend energiesparend sei.

Andere Teile des Sielwegssehen schon fast fertig aus. Foto: Wagenaar
Andere Teile des Sielwegssehen schon fast fertig aus. Foto: Wagenaar

Seit Jahrzehnten ist der Sielweg zwischen der Gemeinde Hinte und der Stadt Emden ein beliebter Verbindungsweg für Radfahrer. Vor allem Schülerinnen und Schüler sowie VW-Mitarbeiter nutzen die Strecke gerne. Der Zustand des Weges konnte vor den Arbeiten aber als „katastrophal“ bezeichnet werden. Hinte und Emden taten sich schlussendlich zusammen, um den Verbindungsweg zu sanieren.

Der Bund fördert das Vorhaben mit fast 2,1 Millionen Euro. Das Geld stammt aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“, mit dem auch Investitionen in den Radverkehr gefördert werden können. Den Antrag auf Förderung hatten Emden und Hinte zusammen gestellt. Insgesamt belaufen sich die Kosten für das Projekt auf rund 2,5 Millionen Euro. Der Verbindungsweg wird neben Fußgängern und Radfahrern in Teilen auch von landwirtschaftlichem Verkehr genutzt.

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