Treffen der Generationen  Planungen für neuen Begegnungsplatz in Pewsum werden konkret

| | 29.09.2023 11:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Auf dieser Fläche hinter dem Udo-Solick-Bad soll der Mehrgenerationenplatz entstehen. Foto: Archiv
Auf dieser Fläche hinter dem Udo-Solick-Bad soll der Mehrgenerationenplatz entstehen. Foto: Archiv
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In Pewsum soll ein besonderer Platz entstehen, der Bewegungs- und Treffangebote für alle Generationen anbietet. Rund eine Million Euro soll die Umsetzung kosten.

Pewsum - Es ist eine Idee, die Politik und Bürger zusammen entwickelt haben: der Mehrgenerationenplatz in Pewsum. Am Donnerstag wurden jetzt die ersten konkreten Entwürfe vorgestellt.

Was und warum

Darum geht es: Der Mehrgenerationenplatz in Pewsum soll rund eine Million Euro kosten. Dafür sollen unter anderem auch Fördergelder eingeworben werden.

Vor allem interessant für: diejenigen, die sich einen zentralen Treffpunkt, der auch zum Bewegen einlädt, in der Krummhörn wünschen; diejenigen, die sich für die Entwicklung des Projektes interessieren.

Deshalb berichten wir: Erstmals wurden die konkreten Planungen der Politik vorgestellt.

Den Autor erreichen Sie unter: c.hock@zgo.de

Anfang des Jahres hatte sich der Schwimmbadvorstand vom TuS Pewsum sowie Nadine Booken, Ratsherrin von der SWK, und Niklas Baumann, der mittlerweile aufgrund von Wegzug nicht mehr für die SPD im Krummhörner Rat sitzt, zusammengesetzt. Ihre Idee: Ein Mehrgenerationenplatz in Pewsum, der sich aber explizit an alle Krummhörnerinnen und Krummhörner richten soll. Das betont Jochen Risto vom Schwimmbadvorstand.

3500 Quadratmeter brachliegende Fläche

Zuletzt bestand der Arbeitskreis, der sich um das Projekt kümmert, aus dem Gemeindejugendpfleger Christian Behringer, Nadine Booken, Jochen Risto und Detlef Hillers vom TuS Pewsum, Moderator Timo Schneider von der Kreisvolkshochschule sowie Fachberaterin Ariane Hölscher. Zusammen mit Jugendlichen und Senioren wurden im März dieses Jahres Menschen in der Krummhörn befragt, es wurden Ideen gesammelt und in ein Konzept gegossen.

Demnach soll auf der rund 3500 Quadratmeter großen Fläche hinter dem Jugendhaus und dem Udo-Solick-Bad ein Platz entstehen, der Bewegungs-, Fitness- und Begegnungsangebote für Kinder, Jugendliche und Senioren bietet. Die einzelnen Bereiche gehen gemäß der vorgestellten Planung ineinander über, sind aber jeweils entsprechend der Hauptzielgruppe gestaltet. Neben sportlichen Angeboten soll es aber zum Beispiel auch entsprechende Sitz- und Treffmöglichkeiten geben, außerdem soll das aktuell brachliegende Gelände entsprechend begrünt und angelegt werden.

Kosten von einer Million Euro

So viele Ideen, die unter anderem auch eine Skateanlage vorsehen, sind nicht ganz billig. Die Projektgruppe schätzt, dass das gesamte Unterfangen inklusive Planungskosten bei rund einer Million Euro liegen wird. „Wir werden bei Leader einen Antrag stellen“, so Risto. Bei Leader handelt es sich um ein Förderprogramm der Europäischen Union. Über das Programm seien maximal 150.000 Euro zu erwarten. Auch wolle man sich um weitere Bundesmittel und Sponsoren bemühen. Wie hoch der tatsächliche Eigenanteil der Gemeinde sein wird, ist entsprechend noch offen.

Wenn denn die Politik zustimmt. Im Ausschuss für nachhaltige Gemeindeentwicklung standen die Zeichen am Donnerstagabend aber eindeutig auf Grün. Eigentlich stand nur die Vorstellung des Projektes auf der Tagesordnung. Aber der Ausschuss hat der Verwaltung einstimmig den Auftrag erteilt, sich zu kümmern und unter anderem Geld für die Umsetzung im kommenden Doppelhaushalt einzustellen. Looden bestätigt auf Nachfrage, dass man auch zusammen mit dem Arbeitskreis nach weiteren Fördermöglichkeiten schauen will.

Risto freut sich über die positiven Signale aus der Politik. Vor allem freue er sich darüber, dass alles schnell gehe. „Wir haben das Projekt ja auch zusammen mit Jugendlichen entwickelt“, sagt er im Gespräch mit dieser Zeitung. Wenn die jetzt erleben können, dass aus ihren Ideen auch Wirklichkeit wird, sei das „ein besonders wichtiges Signal“. Durch den Platz und die Anbindung an das Udo-Solick-Bad und das Jugendhaus versprechen sich die Initiatoren auch weitere Effekte. Auch andere Vereine sollen von dem neuen Angebot profitieren.

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