Vogelgrippe in Wittmund  Mastbetrieb mit 12.000 Enten betroffen

| | 22.12.2023 17:38 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
In Wittmund ist die Vogelgrippe in einem Betrieb ausgebrochen. Foto: Patrick Pleul/dpa
In Wittmund ist die Vogelgrippe in einem Betrieb ausgebrochen. Foto: Patrick Pleul/dpa
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Das Veterinäramt Jade-Weser hat Schutz- und Überwachungszone eingerichtet. Sie reicht auch in die Landkreise Friesland und Aurich hinein.

Wittmund - Vogelgrippe-Ausbruch in Wittmund: Das Veterinäramt Jade-Weser hat am Donnerstag die Seuche in einem Wittmunder Entenmastbetrieb mit etwa 12.000 Enten amtlich festgestellt. Bei den Enten seien bereits zahlreiche Todesfälle aufgetreten, berichtete Veterinäramts-Leiterin Melanie Schweizer am Freitag. Zudem zeigten Tiere typische Vogelgrippesymptome.

Die unmittelbar nach Bekanntwerden von Veterinären genommenen Stichproben bestätigten den Vogelgrippe-Erreger, eine zusätzliche Untersuchung im nationalen Referenzlabor auf der Insel Riems bestätigte den Befund: „Es handelt sich bei dem Virus um den in der Wildtierpopulation sehr weit verbreiteten Vogelgrippeerreger H5N1, der derzeit auch für zahlreiche andere Infektionsgeschehen in Hausgeflügelpopulationen und bei Wildvögeln bundesweit verantwortlich ist“, so Schweizer. Das Veterinäramt hat die verbliebenen Enten getötet.

Betroffen sind auch Teile der Landkreise Aurich und Friesland

Um den betroffenen Betrieb wurde eine Schutzzone mit drei Kilometern Radius und eine Überwachungszone mit zehn Kilometern Radius gebildet. Die Überwachungszone betrifft auch Teile der Landkreise Aurich und Friesland. In der Schutz- und Überwachungszone liegen laut Veterinäramt sowohl gewerbliche als auch Hobbygeflügelhalter.

Im Grundsatz gilt, dass in die Geflügelbestände in den gemaßregelten Gebieten nichts hinein- oder herausgebracht werden darf. Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt am 23. Dezember um Mitternacht in Kraft. Es gilt: Geflügel darf keinen Kontakt zu Wildvögeln haben und ist aufzustallen. Eier können mit Ausnahmegenehmigung des Veterinäramtes über Packstellen weiter vermarktet werden.

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