Gewalttat in Norden  37-Jähriger soll eigene Mutter umgebracht haben

| | 16.02.2024 16:28 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Polizei war am Freitagmorgen noch am Haus in der Wohnsiedlung in Tidofeld im Einsatz. Am oder im Haus soll ein Sohn seine Mutter umgebracht haben. Foto: Hock
Die Polizei war am Freitagmorgen noch am Haus in der Wohnsiedlung in Tidofeld im Einsatz. Am oder im Haus soll ein Sohn seine Mutter umgebracht haben. Foto: Hock
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Am Donnerstag soll ein 37-Jähriger im Norder Ortsteil Tidofeld seine Mutter umgebracht und danach selbst die Polizei gerufen haben. Die Polizei hat den Verdächtigen festgenommen.

Norden/Aurich – Das Einfamilienhaus im Norder Stadtteil Tidofeld ist versiegelt. Am Donnerstagnachmittag soll hier ein 37-Jähriger seine Mutter umgebracht haben, so der Tatverdacht. Der Sohn wurde noch vor Ort von der Polizei festgenommen. Augenzeugen berichten, seine Kleidung sei voller Blut gewesen.

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Norden: 37-Jähriger soll eigene Mutter getötet haben
16.02.2024

Das Opfer ist 62 Jahre alt, das teilten die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund und die Staatsanwaltschaft Aurich mit. Der Tatverdächtige wurde noch am Freitag dem Haftrichter vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft am Nachmittag.

Mutmaßlicher Täter hat selbst Polizei gerufen

Polizei und Staatsanwaltschaft sind mit Informationen zur Tat sparsam. Weiße Farbe im Umfeld des Hauses in der Jadestraße zeigt am Freitagmorgen, dass die Spurensicherung sowohl vor der Haustür des Einfamilienhauses als auch weiter die Jadestraße hoch und in Richtung Oderstraße Spuren gefunden und gesichert hat. Wo genau sich die Tat ereignet hat, darüber geben die Behörden keine Auskunft.

Die Spurensicherung war am Freitag in Norden im Einsatz. Foto: Wagenaar
Die Spurensicherung war am Freitag in Norden im Einsatz. Foto: Wagenaar

Die Spurensicherung war am frühen Donnerstagabend am Tatort eingetroffen. Neben der Polizei war auch das Technische Hilfswerk (THW) vor Ort und leuchtete die Einsatzstelle aus. Die Nachbarschaft um den Tatort war am Donnerstag weiträumig abgesperrt. Laut Polizei dauerte die erste Spurensicherung bis in die frühen Morgenstunden des Freitags an.

Der Tatverdächtige hat, das bestätigt die Staatsanwaltschaft Aurich, selbst die Polizei alarmiert und sich vor Ort widerstandslos festnehmen lassen. Zur genauen Todesursache der Mutter gibt es noch keine näheren Informationen. Das Obduktionsergebnis lag am Freitagnachmittag noch nicht vor. Vorher wolle man sich nicht festlegen, heißt es. Gerüchte, dass der 37-Jährige seine Mutter erstochen habe, wolle man entgegen anderslautender Berichte nicht bestätigen. Am Montag könne man vielleicht mehr sagen.

Das sagte die Polizei am Donnerstagabend

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Norden | Tötungsdelikt und Festnahme in Wohnsiedlung
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