Regionalentscheid „Jugend forscht“ Diese Emder Jungforscher haben Preise abgeräumt
Bei „Jugend forscht“ landeten wieder viele Emder auf vorderen Platzierungen. Eine siegte sogar schon zum siebten Mal.
Emden - Das hat sich gelohnt: Beim Regionalentscheid „Jugend forscht“ haben Emder Schülerinnen und Schüler wieder viele erste und weitere Preise gewonnen. „Mach Dir einen Kopf“ lautete das diesjährige Motto. Und das haben die Preisträger auch richtig gut umgesetzt, wie es jetzt bei der Preisverleihung in der Johannes a Lasco Bibliothek hieß.
Als sozusagen dienstälteste Teilnehmerin gewann Nele Drüner vom Johannes Althusius Gymnasium (JAG) den ersten Preis im Fachbereich Physik. Für die 18-Jährige ist es der siebte Regionalsieg, nur einmal erreichte sie nicht den ersten Platz. Aktuell hatte sie sich mit der „Kohärenz - Wellen im Gleichschritt“ befasst. Für ihre optische Versuchsapparatur hat sie zudem den Sonderpreis „Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung“ bekommen.
Mit Drohnen-Technik auf Platz 1
Weitere erste Plätze für Emder sind: Leander Knake (19), Ino Wölke (19) und Liam Poppinga (18) vom JAG. Sie haben im Fachbereich Technik ein „Mann-über-Bord-Rettungssystem“ mit einer Drohnen-Schwarmintelligenz entwickelt. Sie begeisterten damit auch die Sparkasse Emden, die dafür den Sonderpreis stifteten.
In der jüngeren Sparte des Wettbewerbs, „Schüler experimentieren“, Fachbereich Technik, gewannen Elisa Scholz (9), Enie Freyborg (9) und Mirja Thewes (10) von der Grundschule Larrelt den ersten Preis. Sie hatten sich mit Energiesparen am Beispiel der elektrischen Zahnbürste befasst und die Unterschiede von Akku- und Kabelbetrieb beleuchtet.
Sonderpreis für Kreativität
Younes Rashid (11) und Lasse Reismann (12) vom JAG bekamen den ersten Preis, weil sie erfolgreich untersucht haben, warum unter Wasser betrachtet der Hering zum Haifisch wird. Sie erhielten zudem den Sonderpreis plusMINT für Kreativität in der Physik.
Für ihren Versuch, gesunde Gummibärchen herzustellen, gewannen Mia Filus (11), Mariella Fichtner (11) und Friederike Bekker (12) vom JAG in der Sparte Chemie den zweiten Preis. Auch Marian Lauer (11) vom JAG erreichte den 2. Platz für sein Technik-Experiment zum Windkanal. Außerdem bekam er noch den Sonderpreis der Handwerkskammer für Ostrfriesland.
Erstplatzierte fahren zum nächsten Wettbewerb
Dritte Plätze schafften Neela Schulte (11) und Hedi Scheller (12) vom JAG in der Sparte Biologie für ihre abbaubaren Tüten. Auch Mila von Ohr (13), Enni Fröhlich (12) und Luise Aeilts (12) vom JAG gewannen den dritten Platz in der Technik mit ihrem Ferien-Gewächshaus.
Sowohl die älteren Erstplatzierten aus „Jugend forscht“ als auch die jüngeren aus „Schüler experimentieren“ werden sich vom 11. bis 13. Märzl beim Landeswettbewerb nochmals mit den Gewinnern weiterer Regionalentscheide messen. Während sich die älteren Jahrgänge noch Hoffnungen auf den Bundeswettbewerb machen können, ist für die Junior-Sparte mit dem Landeswettbewerb Schluss.