Es ist schon wieder soweit Planungen für Weihnachtsmarkt 2024 in Leer sind angelaufen
Die Temperaturen derzeit sind noch winterlich, aber bis zur Adventszeit sind es noch fast sieben Monate. Dennoch wurde jetzt schon über den Weihnachtsmarkt in Leer gesprochen. Das sind die Pläne.
Leer - Die Temperaturen in dieser Woche waren schon passend, nur das lange Tageslicht passt nicht so ganz in die Adventszeit. Das war aber kein Hindernis, dass sich der Feuerwehr- und Marktausschuss der Stadt Leer am Donnerstag mit den Planungen für den diesjährigen Weihnachtsmarkt befasste. Ordnungsamtsleiter Torsten Blank brachte es auf den Punkt: „Es ist ja schon bald wieder Weihnachten.“ Genau genommen in fast genau acht Monaten.
Der Weihnachtsmarkt 2023 in Leer war von allen Beteiligten als Erfolg bewertet worden. „Es lief sehr, sehr gut“, hatte Schausteller Tommy Wilken im Januar im Gespräch mit dieser Zeitung gesagt. Die Konstellation mit dem Weihnachtsmarkt, den Buden und dem Riesenrad auf dem Ernst-Reuter-Platz sowie der Altstadt habe sehr gut funktioniert. Vor allem die Samstage und Sonntage seien sehr gut angenommen worden. Ähnliche Aussagen hörte man von der Werbegemeinschaft, dem Schipperklottje, das den „Wiehnachtsmarkt achter d‘ Waag“ organisiert. Und auch die Altstadtfreunde waren grundsätzlich zufrieden.
Gespräche mit den Beteiligten des Weihnachtsmarktes geführt
„Wir haben mit allen Beteiligten zusammengesessen“, teilte Blank den Ausschussmitgliedern jetzt mit. Der Weihnachtsmarkt sei bei allen sehr positiv bewertet worden – „auch was die Erweiterung auf den Ernst-Reuter-Platz betrifft“. Allerdings seien manche Wochenmarktbeschicker nicht ganz zufrieden gewesen, da die Verlegung auf den Parkplatz für einige Marktbeschicker zu Umsatzrückgängen führte.
Blank kündigte an, dass man in diesem Jahr versuchen wolle, den Wochenmarkt mit auf dem Ernst-Reuter-Platz und in die angrenzende Fußgängerzone zu integrieren. Das hätte den Vorteil, dass der angrenzende Parkplatz am Ernst-Reuter-Platz weiterhin für Besucher zur Verfügung stehe, so Blank. Auf Nachfrage von Dirk Beening (CDU), ob die Beschicker denn dann auf dem Platz mit ihrem Fahrzeugen rangieren könnten, erklärte der Ordnungsamtsleiter, dass es logistisch sicher etwas schwierig werde. „Wir wollen es aber hinbekommen“, sagte Blank.
Attraktion auf dem Ernst-Reuter-Platz
Grundsätzlich sei es so, dass auch in diesem Jahr der Ernst-Reuter-Platz wieder in den Weihnachtsmarkt einbezogen werden solle. „Wir hoffen auch, dass wir wieder ein Riesenrad dort haben werden“, machte Blank deutlich. Derzeit würden Gespräche geführt. „Das war die Attraktion auf dem Platz, auch wenn nicht viele Leute damit gefahren sind“, machte Bruno Schachner von den Grünen deutlich. Auch für die Besucher, die an den Buden standen, sei es attraktiv gewesen. Blank machte deutlich, dass auf dem Ernst-Reuter-Platz weiterhin ein Anziehungspunkt sein müsse, bestenfalls sei es ein Riesenrad. Gegebenenfalls müsse man eine Alternative suchen, ein sichtbares Zeichen, das die Besucher anlocke.
Auch die Anregung, dass man die Verbindung zur Waage und in die Altstadt entlang des Hafens deutlicher mache nahm die Verwaltung auf. „Man kann über eine beleuchtete Nessebrücke nachdenken, oder beleuchtete Wege, „Es gibt sicherlich einige Ideen“, sagte Blank. Man müsse nur schauen, wie viel Geld zur Verfügung stehe.
Die Politik war sich einig, dass die Planungen für den diesjährigen Weihnachtsmarkt so weitergeführt werden sollen – inklusive der Buden und einer Attraktion auf dem Ernst-Reuter-Platz. Bis wieder der Glühweinduft durch die Straßen weht und bunte Lichter die Stadt erhellen, ist es aber noch ein wenig hin. Die Temperaturen sollen jetzt erstmal wirklich frühlingshaft werden.