Rettungshubschrauber im Einsatz Zwei Autos fahren in Stauende auf A 31 in Emden – sechs Verletzte
Zunächst hatte ein 41-Jähriger am späten Montagabend einen Stau in Höhe der Abfahrt Emden-Mitte übersehen. Kurz nach dem Unfall krachte es erneut. Ein 35-Jähriger wurde schwer verletzt.
Emden - Sieben beschädigte Autos, ein Schwerverletzter, fünf Leichtverletzte und eine mehr als zweistündige Sperrung – das ist die Bilanz zweier Auffahrunfälle auf der Autobahn 31 in Emden am späten Montagabend, 26. August 2024. Ein 35 Jahre alter Mann musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.
Wie die Polizei mitteilte, war ein 41-jähriger Mann aus Westoverledingen mit seinem Bulli um 22.45 Uhr auf der A 31 in Richtung Leer unterwegs, als er in Höhe der Abfahrt Emden-Mitte einen Stau zu spät erkannte und auf einen vor ihm stehenden Wagen eines 26-Jährigen aus Hinte auffuhr.
Sperrung der Autobahn bis 1.30 Uhr
Durch die Wucht des Aufpralls wurden insgesamt drei weitere Autos aufeinander geschoben. Darin saßen ein 29-Jähriger aus Aurich, ein 33-Jähriger aus Südbrookmerland und eine 22-Jährige aus Aurich. Der 41-Jährige, der 29-Jährige und seine 23-jährige Beifahrerin sowie der 33-Jährige wurden leicht verletzt.
Nach dem Unfall bildete sich ein weiterer Stau – und führte zu einem weiteren Unfall. Eine 32-jährige Frau aus Emden erkannte die Situation zu spät und krachte mit ihrem Wagen in das Auto eines 35 Jahre alten Mannes aus Aurich. Er wurde schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Die 32-Jährige wurde leicht verletzt. Zu ihrem 37-jährigen Beifahrer sind laut Polizei keine Verletzungen bekannt.
Die A 31 war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten mehrere Stunden voll gesperrt. Die Sperrung konnte laut Polizei gegen 1.30 Uhr aufgehoben werden. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, die Autobahnmeisterei kümmerte sich um die Reinigung der Fahrbahn.
Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version hatte es geheißen, dass die 32-Jährige schwer verletzt worden sei. Außerdem war von insgesamt sieben Verletzten die Rede.