Freitagsspiel in der Landesliga  Nun kommt der Topfavorit zum Schlusslicht Germania Leer

| | 19.09.2024 18:51 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Zuletzt unterlag Germania Leer (rechts) am Sonntag dem FC Schüttorf mit 2:4. Foto: Doden/Emden
Zuletzt unterlag Germania Leer (rechts) am Sonntag dem FC Schüttorf mit 2:4. Foto: Doden/Emden
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Die noch punktlosen Ostfriesen treffen auf das nächste Schwergewicht, das in wenigen Tagen ein Highlight-Spiel hat. Ein Ex-Firreler ärgerte den amtierenden Vizemeister aber zuletzt mächtig.

Leer - Auf die Fußballer des VfL Germania Leer wartet das nächste Schwergewicht der Fußball-Landesliga. Nachdem das Schlusslicht gegen ein kriselndes, aber stark aufspielendes FC Schüttorf am Sonntag 2:4 verlor, stellt sich nun fünf Tage später der Topfavorit auf die Meisterschaft im Hohellernstadion vor. Anstoß gegen den SV Holthausen-Biene ist am Freitag, 20. September, um 20 Uhr.

Zweimal nacheinander mussten sich die Lingener mit der Vizemeisterschaft begnügen, landeten jeweils knapp hinter der U23 des SV Meppen (2023) und dem SV Wilhelmshaven (2024). Da ist es nicht verwunderlich, dass „Biene“ von der Konkurrenz als Meisterschafsfavorit gesehen wird.

Erst Germania, dann Atlas

Mit drei Siegen, drei Remis und einem Spiel weniger als die Konkurrenz liegt das Team von Trainer Henning Schmidt auf Platz fünf – drei Punkte hinter Tabellenführer Nordhorn. Hätte der SVH am vergangenen Spieltag nicht ein 3:0 und 4:2 in Wildeshausen verspielt, wäre man sogar Zweiter. Der Ostfriese und Ex-Firreler Lasse Härtel ägerte das Team, schoss für den VfL einen Doppelpack zum 4:4.

Tipp

Leer - Holthausen 1:4. Die Gäste gehören ins oberste Landesliga-Regal. Sie werden nach dem Verspielen des Vorsprungs in Wildeshausen nicht noch einmal wichtige Punkte im Titelrennen liegen lassen.

Die Rollen sind in Leer klar verteilt – Germania ist krasser Außenseiter. Das Team von Erhan Colak verlor bisher alle sieben Spiele. Auch, weil im Sommer Leistungsträger mit Landesliga-Format aus der Bezirksliga-Meistersaison den Klub verließen. Das neuformierte Team zeigte teils gute Halbzeiten, konnte die Ansätze aber bisher noch nicht in Punkte ummünzen.

Für Holthausen-Biene ist die Begegnung eine Art Generalprobe für ein Highlight-Spiel. Am Dienstag erwartet man im Verbandspokal-Viertelfinale den SV Atlas Delmenhorst. Die Lingener dürfen an dem Wettbewerb teilnehmen, weil sie den Bezirkspokal gewonnen hatten. Das Endspiel gewannen sie bei Grün-Weiß Firrel.

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