Kolumne „Larsklar“ Leserpressekonferenz in Leer am 5. Mai

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Eine Kolumne von Lars Reckermann
| 28.03.2026 08:32 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Redaktion veranstaltet zum Tag des Lokaljournalismus eine Leserpressekonferenz. Symbolfoto: Pixabay
Die Redaktion veranstaltet zum Tag des Lokaljournalismus eine Leserpressekonferenz. Symbolfoto: Pixabay
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Dieses Format gab es so noch nie – Chefredakteur und Redaktion stellen sich den Fragen der Leser. Alles, was ihr wissen müsst, erklärt Chefredakteur Lars Reckermann hier.

Streichen Sie sich bitte den 5. Mai im Kalender rot an. Nicht, weil da der Welttag der Handhygiene gefeiert wird, sondern weil an diesem Tag viele Zeitungen in Deutschland feierlich den „Tag des Lokaljournalismus“ begehen. Wir auch.

Wir machen jetzt Bundespressekonferenz. Nur ohne Bund. Und mit Ihnen. In Berlin gibt es ja die Bundespressekonferenz. Das läuft grob so: Politiker setzen sich hin und legen sich ein professionelles Gesicht zu. Dann stellen Journalistinnen und Journalisten Fragen, die sich anfühlen wie kleine verbale Sturmböen. Die Konferenz ist erst beendet, wenn alle Fragen gestellt sind. Nicht die Politiker haben das Heft in der Hand, sondern die Reporter.

Chefredakteur Lars Reckermann lädt ein. Foto: Klaus Ortgies/Archiv
Chefredakteur Lars Reckermann lädt ein. Foto: Klaus Ortgies/Archiv

Wie bei der Bundespressekonferenz – nur drehen wir in Leer die Rollen um

Zum Tag des Lokaljournalismus machen wir das andersrum. Wir landen zur (vermutlich) bundesweit ersten Leserpressekonferenz in unsere Redaktion in Leer ein. Das Prinzip ist ebenso einfach wie gefährlich: Sie stellen die Fragen. Wir antworten. Nicht irgendein „Wir“, sondern Redakteurinnen und Redakteure aus der Redaktion. Ich als Chefredakteur sitze auch mit am Tisch. Freiwillig.

Es gibt Kaffee, Tee, Wasser und (am Ende erst) kleine Häppchen. Wir werden erzählen, wie Journalismus vor Ort funktioniert. Wie wir Themen finden. Warum wir manchmal Dinge nicht schreiben können, obwohl wir gern würden. Wie wir prüfen. Wie Fehler passieren (ja, sie passieren, wir sind Menschen). Und vor allem: Wir hören zu.

Bewerbung mit Frage: 30 Plätze für eine Runde über Recherche und Fehler

Weil wir nicht die Nordseehalle füllen, sondern wirklich reden wollen, gibt es 30 Plätze. 30 Leserinnen und Leser können sich um einen Platz bewerben. Und damit das Ganze nicht in „Kaffee und Kuchen, aber keiner traut sich“ endet, gibt’s eine kleine, feine Bedingung: Bitte schicken Sie uns mit Ihrer Bewerbung auch eine Frage. Eine, die Ihnen beim Thema Journalismus wirklich auf den Nägeln brennt. So eine Frage wie: „Wieso dauern Recherchen manchmal so lange?“. „Wie entscheidet ihr, was der Aufmacher ist?“ „Was macht ein Chefredakteur eigentlich den ganzen Tag?“ (Achtung: Fangfrage.)

Nebenbei führe ich die Gäste einmal durch die Redaktionsräume. Kurzum: Wir machen uns einen informativen, vielleicht auch unterhaltsamen, auf jeden Fall schönen Tag. Wir starten um 17.30 Uhr an der Maiburger Straße 8 in Leer. Melden Sie sich jetzt an – und stellen Sie uns eure Fragen.

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