Emden  Schon wieder Baustelle Richtung Falderndelft?

| | 05.05.2026 06:37 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Hier kann es ab dieser Woche eng werden: Die Stadtwerke wollen Leitungen verlegen. Foto: Stephanie Schuurman
Hier kann es ab dieser Woche eng werden: Die Stadtwerke wollen Leitungen verlegen. Foto: Stephanie Schuurman
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Kaum ist die Strecke Richtung Falderndelft wieder frei, steht schon die nächste Maßnahme an. Was geplant ist – und wie groß die Einschränkungen werden.

Emden - Ein Jahr lang war in Emden der Straßenzug vom Falderndelft bis zur Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße eine Großbaustelle. Erst am 10. April 2026 wurde die wichtige innerstädtische Verbindung wieder vollständig für alle Verkehrsarten freigegeben. Nun kündigt sich auf derselben Strecke bereits die nächste Baustelle an: Es müssen neue Leitungen verlegt werden. So gravierend wie beim ersten Bauabschnitt in der Martin-Faber-Straße soll es aber nicht werden – das versprechen die Stadtwerke Emden (SWE) als Bauträger.

Übersicht: Zwischen Westerbutvenne und Osterbutvenne werden Rohre verlegt. Skizze: Stadtwerke Emden
Übersicht: Zwischen Westerbutvenne und Osterbutvenne werden Rohre verlegt. Skizze: Stadtwerke Emden

„Für die Leitungsverlegung muss die Straße nicht aufgerissen werden“, sagte SWE-Sprecher Andreas Polle am Montag, 4. Mai 2026, auf Nachfrage dieser Redaktion. Für den zweiten Bauabschnitt in der Faldernstraße sei ein deutlich geringerer Aufwand vorgesehen. Aufgebaggert werde lediglich der Gehweg – zwischen Westerbutvenne und Osterbutvenne beziehungsweise bis zur Klappbrücke. Fußgängerinnen und Fußgänger könnten während der Arbeiten auf die gegenüberliegende Straßenseite ausweichen. Die Fahrbahn werde allenfalls zeitweise eingeengt, bleibe aber für den Autoverkehr durchgängig passierbar.

Baustelle an den Matjestagen

Geplant ist in diesem Abschnitt die Verlegung einer Gas-Hochdruckleitung. Zudem soll ein Rohrverband für den weiteren Ausbau des Glasfasernetzes entstehen. Damit werden die Leitungen im Grunde bis zu den bereits erneuerten Anlagen aus dem ersten Bauabschnitt fortgeführt. Auch in der Martin-Faber-Straße liegen inzwischen entsprechende Leitungen. Das ging in der öffentlichen Wahrnehmung während der einjährigen Großbaustelle – als die Martin-Faber-Straße nur noch stadtauswärts befahrbar war – allerdings nahezu unter. Im Vordergrund stand für viele Verkehrsteilnehmende vor allem der Straßenbau und die Frage, wann die Strecke endlich wieder vollständig nutzbar sein würde.

Im zweiten Bauabschnitt soll es nun keine größeren Einschränkungen geben. Auch der häufige Vorwurf „gerade erst neu gemacht – und schon wieder wird alles aufgerissen“ treffe nicht zu: Beide Bauabschnitte seien in dieser Reihenfolge geplant gewesen. Die Arbeiten sind für Mai und Juni 2026 angesetzt. Dem Matjesfest Ende Mai sollen sie nicht im Wege stehen. Während der Festtage werde die Baustelle weitestgehend geräumt, kündigte Polle an – „sodass für Besucherinnen und Besucher keine Einschränkungen entstehen“.

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