Garrel
Schwerer Unfall: Ostfriesen in Garrel verletzt
Bei einem schweren Unfall in Garrel sind am Sonnabend vier Ostfriesen verletzt worden – eine Frau von ihnen schwebt in Lebensgefahr. Ein 74-Jähriger aus Cloppenburg war mit seinem Wagen in den Gegenverkehr geraten – für ihn kam jede Hilfe zu spät.
Garrel - Vier Ostfriesen sind am Sonnabend bei einem schweren Unfall in Garrel (Landkreis Cloppenburg) verletzt worden – eine Frau von ihnen schwebt in Lebensgefahr. Die vier waren gemeinsam in einem Wagen unterwegs und stießen mit dem Auto eines 74 Jahre alten Mannes aus Cloppenburg zusammen. Der Mann war in den Gegenverkehr geraten. Für ihn kam nach Angaben der Polizei jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle.
Der 74-Jährige befuhr gegen 9.15 Uhr die Petersfelder Straße – und steuerte mit seinem Opel Corsa plötzlich auf die Gegenseite. Dort stieß er frontal mit dem Wagen eines 60 Jahre alten Mannes aus Uplengen zusammen. Im Auto des Ostfriesen saßen die 56 Jahre alte Frau des Mannes sowie ein 27-Jähriger aus Emden und eine 32-Jährige aus Emden, wie eine Sprecherin der Polizei auf Nachfrage sagte. Der 60-Jährige und die 32-Jährige wurden schwer verletzt, der 27-Jährige leicht. Die 56-jährige Uplengenerin erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist nach Angaben der Sprecherin noch unklar. Auch darüber, in welchen Verhältnis die Emder zu dem Paar aus Uplengen stehen, konnte die Sprecherin noch nichts sagen.
Wagen geriet in Brand
Durch den Zusammenstoß der Wagen geriet der Motorraum des Corsa in Brand. Ersthelfer konnten das Feuer löschen, so die Polizei. Der Schaden an den beiden Autos ist beträchtlich. Er wird auf rund 25 000 Euro geschätzt.
Die Freiwillige Feuerwehr Garrel war mit vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort. Zudem waren sieben Rettungswagen und vier Notärzte sowie Kräfte der Notfallversorgung an der Unfallstelle. Des Weiteren wurden zwei Rettungshubschrauber eingesetzt. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Die Petersfelder Straße musste für die Bergungs- und Reinigungsarbeiten bis etwa 14 Uhr voll gesperrt werden.