Emden

SV Amisia Stern Wolthusen: Neuer Klub in Emden

Til Bettenstaedt
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Von Til Bettenstaedt
| 25.08.2011 07:26 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
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65 Mitglieder beider Vereine votierten am Dienstagabend einstimmig für eine Fusion. Im Oktober wird der erste gemeinsame Vorstand gewählt. Beide Seiten sind davon überzeugt, dass sie vom Zusammenschluss profitieren.

Emden - Der SV Amisia Wolthusen und der VfB Stern Emden gehen künftig gemeinsame Wege. Auf getrennt geführten Versammlungen votierten die anwesenden Mitglieder beider Emder Vereine am Dienstagabend jeweils einstimmig für eine Fusion. Der neue Klub soll SV Amisia Stern Wolthusen heißen und im Oktober dieses Jahres einen ersten gemeinsamen Vorstand bekommen. "Ich denke, dass beide Vereine von der Fusion profitieren werden", sagt Amisias Vorsitzender Hans-Jürgen Wehmhörner. Sein Kollege von Stern Emden, Werner Kühnemund, sah sogar keine Alternative zu dem Zusammenschluss, um den Traditionsklub VfB am Leben zu halten. "In zwei, drei Jahren hätten wir wohl alleine nicht mehr existieren können."



Dass einige alteingesessene Sterner so ihre Probleme mit der Fusion hatten, ist verständlich, schließlich feierte der VfB mit seinen Fußballern im Laufe der Jahrzehnte viele Erfolge und machte sich in ganz Ostfriesland einen Namen. Letztlich waren aber sämtliche 25 bei der Versammlung anwesenden Stern-Mitglieder von der Notwendigkeit des Schritts überzeugt. Hans-Jürgen Wehmhörner hofft, dass durch den größeren Verein und einem breiteren Angebot etwa neue Mitglieder geworben werden können. "Außerdem hatten wir zuletzt Probleme, unseren 17 Herren- und Jugendteams gute Trainingsbedingungen zu bieten", sagt Wehmhörner. Durch die Fusion kommt nun ein Rasenplatz der Sterner und ein Schlackeplatz hinzu, den sich der VfB zuletzt mit SuS Emden teilte. Für die Fusion votierten alle bei der SV-Versammlung anwesenden 40 Amisen.



Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Donnerstag, 25. August, in der Ostfriesen-Zeitung.



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