Das besondere Rezept Wirklich schnelle Quarkbrötchen

| | 04.03.2026 08:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Die schnellen Quarkbrötchen stehen wirklich schnell auf dem Frühstückstisch. Foto: Carmen Leonhard
Die schnellen Quarkbrötchen stehen wirklich schnell auf dem Frühstückstisch. Foto: Carmen Leonhard
Artikel teilen:

Wenig Aufwand, viel Geschmack: Diese Quarkbrötchen stehen nach 20 Minuten auf dem Frühstückstisch. Und man benötigt auch nicht viele Zutaten.

Ostfriesland - Ich liebe frisches Brot. Oder frische Brötchen. Vom Lieblingsbäcker, aber noch lieber selbst gebacken. Und weil es an manchen Tagen einfach schnell gehen muss, habe ich nach einer Brötchenvariante gesucht, die man ohne Hefe zubereiten kann. Gefunden habe ich das Rezept irgendwo in den Weiten des Internets. Inzwischen kann ich es auswendig, so oft habe ich diese schnellen Quarkbrötchen schon gebacken.

Die Zutaten für dieses Rezept

Für die schnellen Quarkbrötchen sind auch die Zutaten schnell zusammengestellt. Man benötigt:

  • 250 Gramm Quark,
  • 250 Gramm Mehl,
  • 1 Ei,
  • 1 Teelöffel Backpulver,
  • 1 Teelöffel Zucker,
  • 1 Prise Salz.

Ich verwende in der Regel Magerquark. Beim Mehl variiere ich: Mit klassischem Weizenmehl Typ 405 werden die Brötchen recht fluffig, mit Dinkelmehl herzhafter und fester. Ich mische manchmal auch Weizen- und Dinkelmehl, ganz nach Lust und Laune und nach Resten in den Mehltüten. Gelungen ist das Rezept immer. Statt des Zuckers nehme ich meistens einen Teelöffel Honig oder Ahornsirup. Agavendicksaft habe ich auch schon mal probiert. Das hat ebenfalls funktioniert.

Man braucht nicht viele Zutaten für dieses Rezept. Foto: Carmen Leonhard
Man braucht nicht viele Zutaten für dieses Rezept. Foto: Carmen Leonhard

So läuft die Zubereitung

Die Zutaten werden in einer Schüssel miteinander verrührt. Ich gebe erst die trockenen Zutaten in die Schüssel, vermenge sie einmal mit dem Teelöffel, dann kommen das Ei und der Quark hinzu. Mit dem Löffel wird alles miteinander vermengt, anschließend kommen die Hände zum Kneteinsatz. Die Zutaten zu einem Teig verkneten. Das geht fix.

Den Teig teile ich meist in zwei Hälften und die wiederum jeweils in drei Stücke. Diese werden zu Brötchen geformt. Wer mag, kann sicher auch mehr und dann kleinere Brötchen backen. Oder größere Teigstücke zu Brötchenstangen formen. Für mich sind die sechs perfekt.

Erst die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen, dann Eier und Quark hinzu: Der Teig ist schnell zusammengerührt und verknetet. Foto: Carmen Leonhard
Erst die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen, dann Eier und Quark hinzu: Der Teig ist schnell zusammengerührt und verknetet. Foto: Carmen Leonhard

Experimente mit Toppings und Füllung

Die einzelnen Teigstücke werden also von Hand in Form gebracht. Wer mag, gibt in die zum Teigkneten benötigte Schüssel noch Haferflocken oder Sesam und wendet die Teiglinge darin. Das gibt ein schönes Topping für die Brötchen.

Die Brötchen werden auf ein Blech mit Backpapier gesetzt und wandern in den Ofen. Bei 180 Grad Umluft werden sie nun für 15 bis 20 Minuten gebacken. Das variiert je nach Ofen und Brötchengröße etwas. Ich heize den Ofen selten vor, das wirkt sich entsprechend auf die Backdauer aus. Aber nicht viel. Während die Brötchen backen, kann man sich Kaffee zubereiten und den Tisch eindecken.

Die Brötchenrohlinge kann man in Haferflocken wenden. Foto: Carmen Leonhard
Die Brötchenrohlinge kann man in Haferflocken wenden. Foto: Carmen Leonhard

Man kann auch Käsebrötchen machen, das habe ich für meinen Neffen ausprobiert, der ein riesiger Käsebrötchen-Fan ist. Dazu wird der Teigling flachgedrückt, man faltet eine Käsescheibe klein und gibt sie mitten auf den Teigfladen, den man dann um den Käse herum wieder zu einem Brötchen formt. Vorsicht: Die Füllung ist nach dem Backen richtig heiß, da kann man sich verbrennen.

Beim Teig und bei der Füllung kann man auch sonst einiges ausprobieren. Ich habe Experimente mit Schokostückchen im Teig (ging so) und Apfelstückchen (lecker) gemacht. Mein Favorit ist aber die pure Variante.

Die fertige Brötchenparade: Unten in der Mitte ist die Käsevariante zu sehen. Die Brötchen lassen sich gut einfrieren und aufbacken. Foto: Carmen Leonhard
Die fertige Brötchenparade: Unten in der Mitte ist die Käsevariante zu sehen. Die Brötchen lassen sich gut einfrieren und aufbacken. Foto: Carmen Leonhard

Die schnellen Quarkbrötchen kann man auch am nächsten Tag noch super aufbacken. Sie sind auch zum Einfrieren geeignet. Ich gebe sie ohne Auftauen für ein paar Minuten in den Airfryer. Danach schmecken sie fast wie frischgebacken.

Ähnliche Artikel